Samstag, 03. Dezember 2022

Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel: Online-Casino-Anbieter Mernov hat einen neuen Namen

DGGS Logo Online-Casino-Betreiber Mernov heißt jetzt Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel. (Bild: DGGS)

Mit dem gemeinsam gegründeten Unternehmen Mernov haben sich die Glücksspiel-giganten Merkur und Novomatic vor kurzem erfolgreich um eine Glücksspiel-Lizenz in Deutschland beworben. Mernov soll nun unter dem Namen Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel (DGGS) firmieren.

Zudem werde die DGGS jetzt offiziell an ihren Firmensitz in Berlin in der Voßstraße am Potsdamer Platz wechseln, gab die DGGS heute bekannt. Die Umbenennung erfolgte, nachdem die Novomatic-Tochter Greentube in das Joint Venture eingestiegen war.

DGGS-Geschäftsführer Florian Werner kommentiert:

Mit der nun erfolgten Umbenennung möchten wir nach außen hin unterstreichen, dass wir nicht nur das erste deutsche Unternehmen mit Lizenz sind, sondern dass wir zugleich besonderen Wert auf ein sicheres und transparentes Angebot legen. Als Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel stellen wir unsere Kunden in den Mittelpunkt und stehen für ein vertrauensvolles Entertainment-Angebot.

Online-Glücksspiel-Angebote für jeden Geschmack

Derzeit betreibt die DGGS zwei Online-Angebote, JackpotPiraten.de und BingBong.de. Dass gleich zwei Plattformen angeboten würden, sei Teil der Firmenstrategie, erklärt Werner.

Mernov [Anm. d. Red. Der Name „Mernov“ setzt sich zusammen aus den Akronymen „Mer“ von „Merkur“ und „Nov“ von „Novomatic“] war mit seinen Online-Casino-Angeboten das erste Unternehmen, das eine Lizenz für virtuelle Automatenspiele von der Glücksspielbehörde erhalten hat.

Mit nur einer Marke könnten nicht alle Altersgruppen erreicht werden, da die Generationen sich in ihren Präferenzen in Bezug auf die genutzten Medienkanäle stark unterschieden.

Daher sei BingBong eher für das jüngere Publikum konzipiert, das vornehmlich Instagram und TikTok nutze. JackpotPiraten hingegen richte sich an den Mainstream, der auch mit Fernsehwerbung angesprochen werden könne.

Dies scheint erst der Anfang zu sein. Wie sich den Äußerungen der DGGS entnehmen lässt, dürften noch weitere Online-Glücksspiel-Angebote hinzukommen.

 

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