Montag, 03. Oktober 2022

Diese Projekte hat die britische Glücksspiel-Aufsicht 2019 gefördert

Eine Hand mit Geldscheinen|Ein Regenschirm mit Geldmünzen

Die britische Glücksspielaufsicht UK Gambling Commission (UKGC) hat in dieser Woche eine Liste von Organisationen veröffentlicht, die im vergangenen Jahr mit Geldern der UKGC unterstützt worden sind.

Zu den gemeinnützigen Initiativen zählen unter anderem britische Suchtpräventions-Gruppen wie GambleAware und GamCare, die sich für sicheres Glücksspiel im Internet und in landbasierten Casinos einsetzen.

So generiert die UKGC Gelder für Spieler-Initiativen

Als Behörde finanziert sich die UKGC aus öffentlichen Mitteln. Bußgelder, die die Institution im Rahmen von Verfahren gegen Glücksspielunternehmen verhängt, werden jedoch an Gruppen verteilt, die sich für sozial-verantwortliches Spielen einsetzen.

Diese Projekte haben die meisten Gelder erhalten

Die Organisation, die im Zeitraum 2019-2020 die meisten Fördergelder von der UKGC erhalten habe (Link auf Englisch), sei die Gambling Research Exchange. Mit Förderungen in Höhe von 1,9 Millionen GBP (ca. 2,2 Millionen Euro) soll ein innovatives Programm zur Prävention von Spielsucht in Großbritannien initiiert werden.

Zweitgrößter Profiteur sei die Howard League for Penal Reform gewesen, die 1,8 Millionen GBP (ca. 2 Millionen Euro) erhalten habe. Die Einrichtung unterstützt Kriminalitätsprävention und setzt sich außerdem gegen die Verbreitung von Spielsucht ein.

Für die Hurley Group, die ein Pilotprojekt für Spieler mit problematischem Spielverhalten organisiert, seien Förderbeiträge in Höhe von 1,6 Millionen GBP (ca. 1,9 Millionen Euro) bewilligt worden.

Region Manchester profitiert von Bußgeldern

Bei einem Treffen mit Vertretern der Greater Manchester Combined Authority (GMCA) kündigte William Moyes, Vorsitzender der UKGC, letzte Woche eine fortwährende Unterstützung für ein Präventionsprojekt im Raum Manchester an.

Mehrere Hunderttausend GBP seien bereits in eine Initiative der Verwaltungsbehörde GMCA geflossen, die sich für die öffentliche Gesundheit und eine Reduzierung der Glücksspielsucht einsetzt.

Beim North West Reducing Gambling Harms-Event sagte Moyes:

„Ich möchte sagen, wie erfreut ich bin, dass 750.000 GBP für dieses Projekt bereitgestellt wurden. Dies ist auf eine Einigung zurückzuführen, die als Reaktion auf regulatorische Maßnahmen der Glücksspielkommission erzielt wurde. Es ist großartig zu sehen, wie dieses Geld verwendet wird, um hier im Raum Greater Manchester einen wirklichen Unterschied zu machen.“

Konkret sollen die Gelder zur Behandlung von pathologischen Spielern und der Aufklärung und Erforschung von Spielsucht genutzt werden.

Zusammen mit lokalen Behörden wolle man den durch die Spielsucht entstandenen Schaden eindämmen, so Andy Burnham, Bürgermeister der Region Greater Manchester.