Donnerstag, 06. Oktober 2022

Glücksspiel-Konzern Flutter startet Nachhaltig­keitsstrategie

Baum, Wiese, Hand, Schild, Concept Flutter fördert mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie Umweltschutz, Inklusion und Diversität. (Bild: pixabay.com)

Der Glücksspiel-Riese Flutter Entertainment Plc hat am Montag in einer Pressemitteilung [Seite auf Englisch] den Start seiner Nachhaltigkeitsstrategie bekanntgegeben. Bis 2030 wolle das Unternehmen die drei Kernpunkte seines „Positive Impact Plans“ erreichen.

Der Plan sehe vor, dass den Kunden ein positives und sicheres Spielerlebnis geboten werde. Bis 2030 wolle Flutter erreichen, dass 75 % der Kunden eines oder mehrere seiner Play Well Tools verwendeten.

Flutters Play Well-Prinzipien

Flutter habe in Technologie, Marketingkampagnen, Sensibilisierung und Aufklärung, Forschung und Therapie bereits 45 Mio. GBP investiert, um das Glücksspiel sicher zu gestalten.

Da es keine „one-size-fits-all“-Lösung zur Förderung von sichererem Glücksspiel gebe, setze Flutter auf universelle Prinzipien, die wie folgt aussähen:

  • Fortschritt durch Forschung, Innovation und Zusammenarbeit
  • Förderung sicherer und nachhaltiger Unterhaltung
  • Effektive Interaktion mit Kunden durch die Kombination von Technologie mit personalisierten Gesprächen
  • Unterstützung der Kunden auf jede erdenkliche Weise

Integratives Arbeitsumfeld und Community

Der Erfolg von Flutter basiere auf der Akzeptanz von Vielfalt. Durch die Schaffung eines integrativen und gerechten Arbeitsumfelds wolle das Unternehmen in klaren Etappenzielen Teams erstellen, die die Standorte, an denen sie lebten und arbeiteten, repräsentierten.

Um dieses Ziel zu erreichen, sei im Jahr 2021 intern die Strategie zu Diversität, Gleichheit und Inklusion eingeführt worden, die eine klare Richtung für den Konzern festlege. Bis 2026 sollen zudem 40 % der obersten Führungspositionen von Frauen besetzt werden.

Weiterhin solle das Leben von zehn Millionen Menschen durch Spiel und Sport und die Reichweite der Marke optimiert werden. 2021 seien bereits 3,7 Mio. GBP in Gemeinschaftsinitiativen investiert worden.

Chief Executive Peter Jackson kommentierte:

Unser Plan für positive Auswirkungen ist eine umfassende und herausfordernde Strategie, die zeigt, dass Flutter die Agenda für positive Veränderungen festlegt. Wir verpflichten uns, einen positiven Beitrag für unsere Kunden, Kollegen und die Gemeinden, in denen wir tätig sind, zu leisten.

Flutter reduziert Umweltauswirkungen

Zusätzlich zu den drei Grundpfeilern lege der Positive Impact Plan auch die Unternehmensstrategie zur Reduzierung der Umweltauswirkungen fest. Angelehnt an die Vorgaben des Pariser Abkommens sowie an die UN-Kampagne „Race to Zero“ wolle Flutter bis 2030 sein Null-CO2-Emissionen-Ziel erreichen.

Als globale Organisation sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, Auswirkungen auf Umwelt und Klima wo immer möglich zu reduzieren bzw. abzumildern. […] In diesem Jahr werden wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie im Einklang mit unserer Selbstverpflichtung der Science Based Targets Initiative („SBTi“) ausrichten, um sicherzustellen, dass unsere strategischen Ziele auf den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ausgerichtet sind.

Die Ziele des Positive Impact Plans sollen sich im Laufe des Jahres noch weiter entwickeln, um die bestmöglichen positiven Auswirkungen zu erzielen, erklärte das Unternehmen.