, 03.08.2021

Der deutsche Glücksspiel-Riese Gauselmann hat Anfang dieses Monats einen neuen Ausbildungszyklus begonnen. Wie der Konzern am Montag in einer Pressemeldung mitgeteilt hat, hätten sich 48 junge Menschen erfolgreich für die Ausbildungsstellen und Dual-Studium-Plätze im Unternehmen beworben.

 

Insgesamt hätten knapp 1.300 BewerberInnen an dem mehrstufigen Auswahlverfahren teilgenommen, welches sich über mehrere Monate erstreckt habe. Die besten von ihnen dürften nun bei Gauselmann ihre berufliche Laufbahn beginnen.

 

Vielfältige Berufe und Karriereaussichten

Wie in jedem Jahr zeichneten sich die Ausbildungsstellen bei Gauselmann durch ihre vielfältigen Berufsaussichten aus. Neben 20 neuen Auszubildenden im kaufmännischen Bereich hätten sechs Personen eine technisch-gewerbliche und drei Personen eine IT-Ausbildung begonnen.

 

Darüber hinaus bilde Gauselmann nun acht neue Automatenfachleute sowie acht Dual-Studenten der Fachrichtungen BWL, Logistikmanagement und Wirtschaftsinformatik aus.

Die Gauselmann Gruppe wurde im Jahr 1957 von Paul Gauselmann gegründet. Der damals 23-Jährige produzierte zunächst Musikboxen und Fernwahlboxen und anschließend die ersten Spielautomaten für die Gastronomie. 1974 eröffnete Gauselmann dann die erste eigene Spielstätte im niedersächsischen Delmenhorst, der Markenname Merkur entstand zwei Jahre später. Bereits 1986 gelang der Sprung ins Ausland mit einer ersten Spielstätte in Amsterdam. Nach weiteren 22 Jahren der Expansion startete der Konzern 2008 mit seinen britischen Tochter-Unternehmen Blueprint und Bede Gaming ins Online-Glücksspiel.

Insgesamt liege die Zahl der Auszubildenden im Konzern damit bei derzeit 200 Personen für 20 verschiedene Berufe. Besonders attraktiv für die Bewerber seien jedoch die hohen Chancen auf eine direkte Übernahme nach Beendigung der Ausbildung. Lars von der Wellen, der Leiter der Personalabteilung, kommentiert:

Wir bieten den Jugendlichen echte Karrieremöglichkeiten in unserer Unternehmensgruppe, denn wir haben traditionell eine hohe Übernahmequote. Einerseits profitieren die Auszubildenden von der Stabilität eines tief in der Region verwurzelten Familienunternehmens und andererseits von der internationalen Ausrichtung der erfolgreichen Unternehmensgruppe.

Derzeit liege die allgemeine Übernahmequote bei 76 %. An den Hauptstandorten in Lübbecke und Espelkamp liege diese mit 87 % noch deutlich höher. Für die Gauselmann Gruppe sei die Nachwuchsförderung seit jeher eines der wichtigsten Ziele.

 

Wie der Konzern erläutert, sei es jetzt „in solch schwierigen Zeiten“ besonders wichtig, jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Das Unternehmen sehe dies daher als eine „gesellschaftliche Verantwortung“ an.

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