, 15.07.2020

Ein Betreiber von illegalem Glücksspiel wurde am Montag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wie die BBC am Dienstag berichtet hat [Seite auf Englisch], habe der 38-jährige Jamie B. ein Klubhaus in seinem Garten in North Shields im Norden Englands errichtet und illegale Spielautomaten betrieben.

 

Arbeitsloser mit ausschweifendem Lebensstil

 

Der Mann habe vorgegeben, arbeitslos zu sein, hätte sich jedoch einen ausschweifenden Lebensstil einschließlich teurer Reisen leisten können, so die Ermittler.

 

Die Polizei Northumbria habe im Februar 2017 daraufhin sein Haus durchsucht in der Erwartung Drogen zu finden, so ein Polizeisprecher. Dabei seien 14.600 GBP (rund 16.000 Euro) in einer Abzugshaube in der Küche sowie in Spielautomaten entdeckt und beschlagnahmt worden.

Nach Schätzungen der Polizei habe Jamie B. rund 35.000 GBP (rund 39.000 Euro) investiert, um ein Klubhaus zu errichten, in dem er eine vollausgestattete Bar, einen Billardtisch, zwei große Fernsehgeräte sowie 13 Spielautomaten aufgestellt habe.

107.000 GBP auf vier Konten

 

Der Angeklagte sei in der Folge verhaftet worden. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass dieser über ein Barvermögen in Höhe von 107.000 GBP (rund 118.000 Euro) auf vier verschiedenen Bank- und Kreditkarten-Konten verfügte, welches er über drei Jahre erwirtschaftet habe.

 

Im April 2019 sei der Mann vor dem Newcastle Crown Court des illegalen Glücksspiels angeklagt worden. Vor Gericht habe er sich der kriminellen Übertragung und des Besitzes kriminellen Eigentums sowie der illegalen Entziehung elektrischer Energie für schuldig erklärt.

 

Kriminalhauptkommissar John Bensley von der Polizei Northumbria zeigte sich zufrieden mit den Ermittlungen:

Unsere Beamten haben unermüdlich daran gearbeitet, B. vor Gericht zu bringen, und hoffentlich sendet dies eine starke Botschaft an andere potenzielle Straftäter. Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel um sicherzustellen, dass Straftäter die Folgen ihrer Verbrechen tragen.

Der Mann sei zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Zusätzlich müsse er 210 Stunden Sozialdienst ableisten und 15 Tage an einer Rehabilitierungsmaßnahme teilnehmen.

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