, September 21, 2018

Am Donnerstag wurde in Österreich eine Studie über die wirtschaftliche Bedeutung des Glücksspielkonzerns Novomatic veröffentlich. Allein in Österreich hängen nach Aussage der Stude11.000 Arbeitsplätze an dem Unternehmen, welches weltweit große Erfolge verzeichnet.

 

Novomatic schafft unzählige Arbeitsplätze

Der österreichische Glücksspielkonzern Novomatic hat von Economica, dem Institut für Wirtschaftsforschung, eine umfangreiche Studie durchführen lassen, welche die Tragweite des Unternehmens auf die Gesamtwirtschaft des Landes verdeutlichen sollte.

 

Die Ergebnisse der Studie, welche beeindruckende Zahlen lieferte, wurden nun in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Forschungsleiterin Anna Kleissner und Novomatic Vorstandsvorsitzendem Harald Neumann veröffentlicht.

 

Die Expertin teilte mit, dass „für jeden neu geschaffenen Arbeitsplatz bei Novomatic […] in der heimischen Wirtschaft zwei zusätzliche Jobs“ entstehen. Zwar hat das Unternehmen in Österreich nur 3.632 direkte Beschäftigte, doch sind die Arbeitsplätze von insgesamt 11.322 Personen im Land mit Novomatic verknüpft.

 

Novomatic Operations Casinospiele Roulette

Tausende feste Arbeitsplätze bei Novomatic (Bildquelle: Wikimedia Commons)

Diese deutlich höhere Zahl ist auf eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Dienstleistungsbetrieben innerhalb des Landes sowie auf die Auswirkungen von Investitionen und Konsum zurückzuführen.

 

Der Großteil der Arbeitsplätze liegt dabei in der Landeshauptstadt Wien sowie in Niederösterreich, wo Novomatic auch seinen Ursprung und derzeitigen Hauptfirmensitz hat.

 

Interessante Zahlen lieferte auch der Bruttoproduktionswert. Die Novomatic-Gruppe allein erwirtschaftete ganze 1,35 Milliarden Euro. Rechnet man die Zulieferer dazu kommt man sogar auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro.

 

Die Studie sprach in dem Zusammenhang von Novomatics „ökonomischem Fußabdruck“, welcher aufgrund der niedrigen Importquote deutlich größer sei als bei anderen Unternehmen.

 

Großer Einfluss auf Österreichs Gesamtwirtschaft

Harald Neumann erklärte in einer Vorrechnung, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen seines Konzerns doppelt so gewinnbringend seien wie die der gesamten Textilbranche Österreichs:

Das bedeutet, dass jeder 208. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, unmittelbar oder mittelbar auf Novomatic zurückzuführen ist. Der direkt, indirekt und induziert ausgelöste Wertschöpfungsbeitrag von Novomatic ist damit doppelt so groß wie die gesamte Textilproduktion und in etwa gleich der Wertschöpfung des Verlagswesens.

Weiter erklärte er, dass man diesen „Fußabdruck“ in Zukunft noch verstärken wolle:

Wir sind nicht nur auf unsere ökonomische Bedeutung stolz, sondern arbeiten auch intensiv daran, unseren sozialen Fußabdruck weiter zu verstärken. Das gilt auch für unsere Mitarbeiter und reicht vom Aufbau eigener Ausbildungsschienen, wie etwa der ‘Corporate Coding Academy’ bis zu Initiativen, die unsere Verantwortung als Arbeitgeber unterstreichen.

Aus der Studie ging des Weiteren hervor, dass der Konzern im Jahr 2017 insgesamt 439,7 Millionen Euro an Steuer- und Abgabenaufkommen in die österreichische Staatskasse gebracht hat, was für die Nation ein enorm großer Gewinn sei.

Während der Pressekonferenz war auch Spielerschutz ein Thema und Neumann versicherte, dass das Unternehmen jedes Jahr zwei Millionen Euro in den Bereich investiere. Das Thema Spielsucht tat er aber zumindest für seine Region Niederösterreich ab, denn dort kenne man seine Spieler und Spielsucht sei kein Problem.

 

Novomatic Spiele weltweit bekannt

Novomatic ist längst nicht mehr nur in Österreich bekannt, denn inzwischen werden die Spiele des Gaming Unternehmens in der ganzen Welt angeboten. Sowohl in landbasierten Spielautomaten als auch in Online Casinos können Kunden eine große Anzahl an Novomatic Slots spielen.

 

Der Konzern hat dabei 50 Standorte weltweit und beschäftigt insgesamt rund 30.000 Mitarbeiter. Technisches Equipment, Dienstleistungen und Systemlösungen werden jedoch in mehr als 75 Staaten exportiert.

 

Die Anzahl eigener landbasierter Automatencasinos liegt derzeit bei 2.100, von denen sich ein großer Teil in Europa befindet. Hinzu kommen rund 270.000 weitere Spielautomaten und Video-Lotterie-Terminals, über welche Novomatic seine Spiele vermietet.

Novomatic Slots

Die Slots des Herstellers sind bei vielen Spielern sehr beliebt und einige haben sich als klare dauerhafte Favoriten etabliert. Der progressive Jackpot Slot Book of Ra ist ein interessantes Beispiel dafür. Die gesamte Book of Ra Reihe, zu welcher Titel wie Book of Ra Temple of Gold oder Kingdom of Ra gehören, bringt Online Casinos seit Jahren große Gewinne ein.

 

Viele Novomatic Spiele befassen sich mit historischen Themen, Mystik oder Fantasy. Dabei sind die meisten Spiele mit hochmoderner Graphik ausgestattet, einige aber auch bewusst klassisch gehalten. Auch von Deutschland aus lassen sich zahlreiche Novomatic Slots auf Online Casino Plattformen spielen.

Spieler kennen Novomatic Spiele auch dank der vielen Tochtergesellschaften des Unternehmens. Darunter fallen beispielsweise Greentube, Admiral Casinos und die Löwen Entertainment GmbH.

 

Die Spiele sind daher nicht immer direkt unter dem Namen Novomatic zu finden. Zum Teil werden diese auch nach den zwei großen Novomatic Spielkategorien Novoline und Coolfire sortiert.

 

Von der Kleinstadt in die weite Welt

Die Ursprünge der Novomatic-Gruppe liegen in der Marktgemeinde Gumpoldskirchen in Niederösterreich. Die Kleinstadt mit nur knapp 3.900 Einwohnern ist noch heute der Hauptfirmensitz des Konzerns.

 

Novomatic Geschäftszentrale in Gumpoldskirchen

Novomatic Geschäftszentrale in Gumpoldskirchen (Bildquelle: Wikipedia)

Die beiden Gründer, Johann F. Graf und Gerhard Brodnik, starteten das Unternehmen 1974 mit dem Import von Flipperautomaten aus Belgien. Im Jahr 1980 tauften sie ihr Geschäft dann offiziell auf den Namen Novomatic Automatenhandel GmbH.

 

Die Unternehmensgruppe steht heute unter drei Muttergesellschaften und verknüpft inklusiver aller Tochterunternehmen ein Netzwerk von insgesamt 130 Gesellschaften. Johann Graf ist dabei der alleinige Aktieninhaber aller drei Muttergesellschaften.

 

Der Aktienwert verzeichnet dabei fast stetig eine Wertsteigerung und die aus der Studie hervorgehenden Zahlen sorgen aktuell für weiteres rapides Anwachsen. Das nun fast 50 Jahre alte Unternehmen blickt daher nach wie vor in eine vielversprechende Zukunft.

 

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