, 25.06.2020

Der irische Glücksspielanbieter Paddy Power will jedes Mal, wenn der englische Premier League-Clubs Arsenal London nicht gewinnt, 6.000 Bäume spenden. Wie das Unternehmen am Mittwoch auf seiner Webseite mitgeteilt hat, sei das Vorhaben durch eine Spendenaktion des Arsenal-Verteidigers Héctor Bellerín ins Rollen gebracht worden.

 

Dieser hatte angekündigt, nach jedem Sieg seines Teams 3.000 Bäume für die Umwelt-Initiative „One Tree Planted“ zu sponsern. Das Problem an der großzügigen Geste: Arsenal London verliert derzeit ein Spiel nach dem anderen.

Laut dem Projekt Global Forest Watch (Link auf Englisch) werden täglich Regenwaldbestände von einer Größe von mehr als 30 Fußballfeldern abgeholzt. Besonders gefährdet seien die Bestände in der Amazonas-Region. Sie sind wichtig für den Fortbestand zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.

Mit Humor für die gute Sache

 

Wie Paddy Power bekannt gab, sei das Bekenntnis zum Naturschutz unfreiwillig. In einem Pressestatement teilte das Unternehmen mit, Héctor Belleríns Spendenaktion „großartig“ zu finden. Die schlechten Leistungen des Teams von Arsenal London (zwei Niederlagen in den vergangenen zwei Ligaspielen) zwängen das Unternehmen allerdings dazu, Bellerín unter die Arme zu greifen.

 

In einer Stellungnahme teilt das Glücksspielunternehmen mit:

„Nachdem sie ihre Premier League-Saison mit zwei Niederlagen wieder aufgenommen haben, hat Belleríns Kampagne bisher keine neuen Bäume gepflanzt. Die Rettung des Planeten kann warten, wenn man zuerst die eigene Saison retten muss. Aber Paddy Power hat versprochen dafür zu sorgen, dass der Planet nicht zu kurz kommt (…). Wir werden jedes Mal, wenn Arsenal KEIN Spiel gewinnt, für Belleríns Kampagne spenden.“

Ein Sprecher von Paddy Power ergänzte, dass der Club Arsenal London durch sein schlechtes Spiel jedes Wochenende eine Rasenfläche in der Größe eines Fußballfeldes „zerstöre“. Héctor Bellerín benötige in der jetzigen Situation dringend Hilfe. Der Abwehrspieler könne nicht einmal das eigene Tor verteidigen, geschweige denn den Planeten retten.