Montag, 03. Oktober 2022

SoftSwiss Anti-Betrugs-System erspart Online-Casinos 10 Mio. Euro

DOS

Das System von SoftSwiss zur Bekämpfung von Online-Betrug hat seinen Kunden, den Betreibern von Online-Casinos und Sportwetten-Webseiten, durch die Sicherheitsüberprüfungen im Jahre 2020 rund 10 Mio. Euro an Verlusten erspart. Das hat das Unternehmen am Dienstag in einer Pressemitteilung [Seite auf Englisch] bekanntgegeben.

Mit diesem Service könnten Kunden Bonus-Missbrauchsprüfungen durchführen, doppelte Spielerkonten sperren und Untersuchungen zu möglichen Absprachen durchführen. Darüber hinaus könne das System verdächtige Spielmuster identifizieren und den Missbrauch von Bonusangeboten erkennen.

Der Leiter in der Abteilung B2C bei SoftSwiss, Vitali Matsukevich, sagt:

Wir sind begeistert, dass unser Team es geschafft hat, in diesem als Problemlöser zu fungieren und einen so großen Geldbetrag für unsere Kunden zu retten. Jeden Tag untersuchen wir sorgfältig alle verdächtigen Aktivitäten auf unserer Plattform und bekämpfen Betrug mit vielen verschiedenen Tools und Methoden.

Matsukevich erklärt zudem, dass SoftSwiss auch weiterhin in Kooperation mit den Teams Data Science und Plattform-Entwicklung an neuen Projekten arbeite. Es werde erwartet, die Effizienz und die Sicherheit im kommenden Jahr steigern zu können.

Gewährleistung der Einhaltung behördlicher Anforderungen

Eine weitere wichtige Aufgabe des Systems sei, dass die Einhaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kunden und des Datenschutzes gewährleistet werde. Zudem schütze das Programm auch vor Übertretungen der behördlichen Auflagen und Lizenzbestimmungen.

SoftSwiss illustrierte die Aufgaben des Programms anhand eines Beispiels. So sei ein Spieler identifiziert worden, der sich eines bestimmten Spielmusters bedient habe. Bereits bei der ersten Überprüfung sei festgestellt worden, dass der Spieler Missbrauch betrieben habe.

Das Team habe daraufhin das Konto des Spielers überprüft und einen Nachweis der Geldquelle eingefordert:

Der Spieler hat am nächsten Tag alle Dokumente hochgeladen, was uns glauben lassen sollte, dass sie echt sind. Bei der detaillierten Dokumentenprüfung wurde jedoch festgestellt, dass die Sprache des Spielers in der eWallet und seine Muttersprache unterschiedlich waren.

Dies habe den Verdacht bestärkt, dass es sich um einen Betrüger handele. Der Betrugsverdacht habe sich dann bestätigt, als der Spieler darum gebeten worden sei, eine Identitätsbestätigung mithilfe eines Skype-Anrufs durchzuführen.

Auf diese Weise habe sich herausgestellt, dass es sich nicht um den Inhaber eines Kontos gehandelt habe, sondern um einen der zahlreichen Betrüger, die das Unternehmen aufspüren konnte.