, November 19, 2018

Bei der partypoker Caribbean Poker Party (CPP) im Baha Mar Resort auf den Bahamas konnten zwei neue Champions gekürt werden. Im 10K-High Roller Event setzte sich der Waliser Roberto Romanello (43) am Sonntag gegen eine hochkarätige Konkurrenz durch.

 

Das Main Event mit einem Buy-in von 5.300 Dollar entschied der Portugiese Filipe Oliveira (34) nach einer spektakulären Aufholjagd für sich.

 

Viel Action beim 10K-Highroller Event

 

Jake Schindler

Jake Schindler musste gegen Mateos Chips lassen. (Quelle: Wikipedia)

Das partypoker Caribbean Poker Party 10K-High Roller Event mit einem garantierten Preispool von 1 Million Dollar startete am 16. November 2018 mit 80 Spielern. Nachdem am Ende des Tages die Chips eingetütet waren, war es der Spanier Adrian Mateos (24), der mit 4.015.000 Chips das Feld anführte.

 

Mateos verlor im Re-buy Event zwar seinen ersten Stack, hatte mit seinem zweiten allerdings mehr Glück. So konnte der Anführer der spanischen All-Time-Money-List einen entscheidenden Pot gegen US-Highstakes-Spieler Jake Schindler (29) gewinnen.

 

Mateos, der für seinen aggressiven Spilstil bekannt ist, bluffte gegen Schindler auf Flop und Turn, bis er schließlich am River seinen Straight-Draw zur Straße komplettierte. Schindler callte alle Einsätze, nur um am River zu sehen, dass seine guten Instinkte von Mateos Glück geschlagen wurden.

 

Der Tag 2 beginnt

 

Mateos konnte Können und Glück auch am Tag 2 unter Beweis stellen. Er baute seinen Stack auf 13.305.000 Chips aus und behauptete sich gegen ein starkes Feld mit Spielern wie Patrik Antonius (38), Fedor Holz (25) und Justin Bonomo (33).

Die Caribbean Poker Party

Die Caribbean Poker Tour ist Teil der MILLIONS Turnierreihe von partypoker. Das Turnier fand vom 09. November bis zum 18. November 2018 zum zweiten Mal auf den Bahamas statt und bot insgesamt 11 Events. Mit Event #1, dem Millions World Event (25.500 Dollar Buy-in), veranstaltete partypoker das größte High Roller Event seiner Geschichte.

Einzig Mustapha Kanit (28) (21.520.000 Chips) aus Italien und partypoker-Pro Joao Simao (30) (14.290.000 Chips) hatten sich im Chipcount vor Mateos gesetzt. Weiterhin stark im Rennen lag zum Ende des Tag 2 der Ire Steve O´Dwyer (12.635.000 Chips), der bereits im Millions World Event der Caribbean Poker Party auf dem zweiten Platz landete.

 

Tag 3 – Der Weg zum Final Table

 

Roberto Romanello

Roberto Romanello im Jahre 2009 (Quelle: Wikipedia)

Tag 3 des 10K-High Roller Events begann mit 28 Spielern, von denen 23 garantiert ins Geld kommen würden. Doch ein passives Bubble-Play war bei verbleibenden Spielern wie partypoker-Pro Isaac Haxton (33) und dem ehemaligen WSOP Main Event Champion Jonathan Duhamel (32) nicht zu erwarten.

 

Und tatsächlich war der Bubble-Boy bereits im ersten Level des Tages (Level 19, Blinds 60.000/120.000) gefunden. Bartlomiej Machon aus Polen stellte seine verbleibenden Chips mit Q-Q in die Mitte, nur um von A-A von Roberto Romanello gecallt zu werden. Das Board brachte für Machon keine Hilfe und Romanello konnte seinen Stack weiter ausbauen.

 

Es war der Startschuss für einen Siegeszug, der Romanello schließlich den Titel bringen sollte. Der Waliser, der es im Heads-up mit Mustapha Kanit zu tun hatte, pushte in der letzten Hand des Turniers Ac-Kc vom Button und wurde von Khanits Kd-2d aus dem Big Blind gecallt. Ass-hoch hielt und Roberto Romanello durfte sich über eine Siegsumme von 450.000 Dollar freuen.

 

 „A chip and a chair“ – Filipe Oliveira gewinnt das Main Event der CPP

 

Das Main Event der CPP (5.300 Dollar Buy-in) startet am 09. November 2018 und stand unter einem guten Stern. Mit einem Preispool von garantierten 10 Millionen Dollar und 1.815 Anmeldungen entstand ein massiver Overlay von 925.000 Dollar.

 

Letztlich war es der Portugiese Filipe Oliveira, der sich den Titel des Main Events Champion und 1.500.000 Dollar Siegprämie sichern konnte. Ganz nebenbei verhalf der Highstakes-Pro dem alten Sprichwort, dass es für einen Turniersieg nur eines Chip und eines Stuhls bedürfe, zu neuer Geltung.

 

Denn bei sechs verbleibenden Spielern hatte Oliveira gerade einmal 3 Big Blinds übrig. Das bedeutete, dass der 34-Jährige quasi mit jeder Hand pushen oder callen musste. Die Pokergötter waren auf seiner Seite. Nach mehreren erfolgreichen Double-ups fand sich Oliveira 3-handed wieder, konnte sich aber auf keinen „Deal“ mit den 2 zwei verbleibenden Kontrahenten einigen.

Was ist ein „Deal“?

Am Finaltisch eines Pokerturniers handeln Spieler nicht selten einen „Deal“ aus, um ihr Verlustrisiko zu minimieren. Das bedeutet, dass bereits vor dem Ende des Turniers die Chipstacks gezählt und Platzierungen festgelegt werden. Je nach Anzahl der Chips wird das Preisgeld anteilig verteilt.

 

Kommt ein „Deal“ zustande, spielen die Spieler nur noch um ein geringes Restpreisgeld, das je nach Turnier vom Veranstalter festgelegt wird. Ein solches Arrangement findet natürlich nur statt, wenn sich alle Spieler einig sind.

Oliveira hatte am Ende des Events die besseren Karten und bluffte in entscheidenden Spots erfolgreich.

 

In der letzten Hand des Abends war es der Amerikaner Craig Mason, der sich Oliveiras Lauf geschlagen geben musste. Für den zweiten Platz erhielt er tröstende 1.200.000 Dollar.

 

Sollte partypoker weiterhin Sommer, Sonne, Sonnenschein und massive Overlays auf den Bahamas bieten, könnte auch die nächste CCP im Baha Mar Resort zu einem großen Erfolg werden.

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