, 04.10.2021

Der Glücksspielanbieter Casinos Austria International Japan (CAIJ) hat eine Zusammenfassung seiner Bewerbung für das in Nagasaki geplante integrierte Casino (IR) veröffentlicht. Am Freitag gab der Casino-Betreiber Details für das milliardenschwere Projekt in Japan bekannt.

 

In dem Angebot betont der Konzern seine Stärken und Kompetenzen im Casino-Bereich, die auf dem Betrieb von mittlerweile weltweit 25 Casinos beruhten Darüber hinaus gewährleiste unter anderem die Beteiligung des österreichischen Staates am Mutterkonzern Casinos Austria die Einhaltung höchster Compliance-Anforderungen.

 

Schaffung eines sicheren Umfeldes

Der Anbieter verdeutlichte, dass das Vorhaben mit diesem Know-how einen besonderen Fokus auf Sicherheitsaspekte legen werde. Ziel sei ein geschütztes Umfeld, frei von schädlichen Einflüssen. Somit werde es keinen Platz für „Rechtswidrigkeit, Bestechung und Korruption“ geben.

 

CAIJ werde umfassend mit den Behörden zusammenarbeiten, um das IR-Projekt voranzutreiben:

Wir werden gemeinsam mit der Präfektur Nagasaki und den Unternehmen von Kyushu einen Gebiets-Entwicklungsplan erstellen, um die Genehmigung für Kyushu/Nagasaki als IR-Gebiet zu erhalten.

Insbesondere in Fragen der Verhinderung von Spielsucht und Abwehr von Gefahren in Bereichen wie Gesundheit, Jugendschutz sowie bei der Seuchenkontrolle wolle das Unternehmen höchste Standards gewährleisten. Zugleich sei Ziel, in Kooperation mit Partnern und Behörden ein integriertes Casino auf Weltklasse-Niveau zu errichten.

 

Orientierung an traditionellen Werten

Dabei lege man Wert auf einen Luxus, der sich an traditionellen Werten orientiere. Im Mittelpunkt stünden ein Casino in europäischem Stil sowie Indoor-Bereiche modernster japanischer Machart, die einen sozialen Treffpunkt für Erwachsene schaffen sollen.

Sollte das ambitionierte, voraussichtlich rund 2,7 Mrd. Euro teure Projekt genehmigt werden, erwarten Casinos Austria und seine japanischen Partner ab Ende des Jahrzehnts jährlich bis zu 8,4 Millionen Besucher und einen Bruttospielertrag von gut 1,1 Milliarden Euro. Das integrierte Casino soll darüber hinaus für die Schaffung von bis zu 30.000 Jobs sorgen und rund 2,5 Milliarden Euro zur jährlichen Wirtschaftsleistung in der Region beitragen.

Neben Casino sowie Unterhaltungs-, Messe- und Konferenzkapazitäten werde ein internationales Luxushotel am Standort entstehen. Damit sollen, so die Investoren, Besucher zu längeren Aufenthalten animiert werden.

 

Ob die hochtrabenden Pläne umgesetzt werden, wird sich voraussichtlich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres entscheiden. Dann obliegt es Japans Zentralregierung, ob Casinos Austria in Nagasaki zum Zuge kommen wird.