, 05.06.2021

Insgesamt vier deutsche Tennisherren haben sich für die dritte Runde der French Open qualifiziert, die heute in Paris abgeschlossen wird. Nachdem Tennis-Star Alexander Zverev bereits gestern gegen Laslo Dere gewann, müssen heute Dominik Koepfer, Jan-Lennard Struff und Philipp Kohlschreiber um das Weiterkommen in Runde vier kämpfen.

 

Den Quoten der Sportwettenanbieter zufolge besteht allerdings wenig Hoffnung auf Siege der drei Deutschen. Gegen den Argentinier Diego Schwartzman (Quote 1,16) geht Philipp Kohlschreiber (5,00) heute als deutlicher Underdog ins Match.

 

Kaum besser sieht die Gewinnquote für Dominik Koepfer (3,80) aus, der auf Sand gegen Tennislegende Roger Federer (1,25) antreten muss. Mit einer Gewinnquote von 2,45 ist Jan-Lennard Struff in den Augen der Buchmacher zwar Außenseiter gegen den Spanier Carlos Alcaraz (1,53) aber unter den Deutschen immer noch einer der wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Sieg in der dritten Runde.

Nicht nur die Siegquoten für die Einzelspiele stehen für die drei deutschen Tennis-Asse schlecht. Auch die Gewinnquoten für einen Gesamtsieg bei den French Open sind hoch. Für Koepfer und Kohlschreiber liegt die Quote bei jeweils 201,00. Für Struff wird immerhin eine Quote von 151,00 angeboten. Favorit der Buchmacher ist derzeit der Spanier Rafael Nadal mit einer Gewinnquote von 1,73. Für Alexander Zverev, der bereits in die vierte Runde eingezogen ist, wird eine Quote von 12,00 offeriert.

Koepfer im Tennis-Krimi gegen Federer

 

Aus deutscher Sicht hat Dominik Koepfer mit Roger Federer heute den wohl schwersten Gegner vor sich. Gegenüber dem Sportnachrichtensender Eurosport bezeichnete der 27-Jährige das Duell als einen Traum. Der 39-jährige Federer sei für Koepfer ein Kindheitsidol:

Gegen ihn zu spielen, jetzt hier auf Sand noch zu spielen, das ist (…) wahrscheinlich der beste Belag, um ihn ein bisschen zu ärgern (…). Wenn ich gegen ihn spiele, will ich natürlich versuchen, alles zu geben (…). Vielleicht komm ich in die Position, wo ich es dann wirklich schaffen kann, ihn zu schlagen.

Federer sei ein „unglaublicher Spieler“, über den sich viele andere Spieler positiv äußerten. Laut Koepfer müsse man Respekt dafür zeigen, was der Schweizer über die Jahre erreicht habe. Gegen einen Spieler wie Federer zu spielen, bevor dieser einmal aufhöre, sei „natürlich cool“, sagte Koepfer.

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