, 14.06.2021

Sportwettenanbieter prognostizieren für das morgige Europameisterschaftsspiel zwischen Deutschland und Frankreich ein Duell auf Augenhöhe. Beim Turnierstart beider Mannschaften in München wird für einen Sieg der deutschen Mannschaft eine Quote von 2,75 angeboten. Die Franzosen gehen mit Siegquoten von bis zu 2,65 nur als knappe Favoriten in das Spiel.

 

Dabei war die deutsche Elf in der jüngeren Vergangenheit gegen die Équipe Tricolore wenig erfolgreich. Zuletzt gewann die deutsche Nationalmannschaft im Jahre 2013 gegen Frankreich. Beim letzten Aufeinandertreffen in der UEFA Nations League im Jahre 2018 unterlag das Team von Trainer Joachim Löw mit 2:1.

Weitere Wetten für das Spiel Deutschland gegen Frankreich

  • Es fallen mehr als 2,5 Tore – Quote: 2,05
  • Beide Teams treffen – Quoten: Ja: 1,70 / Nein: 2,00
  • Beide Teams treffen in beiden Halbzeiten – Quoten: Ja: 9,00 / Nein: 1,22
  • Gewinnt Deutschland nach Rückstand? – Quote: 13,00

Im direkten Vergleich stehen für die Deutschen neun Siege zu Buche. Die Franzosen konnten in 31 Partien 14-mal als Gewinner den Platz verlassen. Achtmal kam es zu einem Unentschieden.

 

Experten sagen engen Spielausgang voraus

 

Obwohl Deutschland in der EM-Vorbereitung schon gegen vermeintlich kleinkalibrige Gegner wie Nordmazedonien schwächelte und im letzten großen Mannschaftswettbewerb, der WM 2018 in Russland, früh ausschied, sagen einige Experten für den morgigen Abend trotzdem ein enges Spiel voraus.

 

Der ehemalige Frankreich-Stürmer und Ex-Bayern-Star Jean-Pierre Papin erklärte im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass er auf ein Unentschieden (1:1) tippe. Es sei „nie leicht gegen Deutschland in Deutschland,“ auch wenn es wenig Publikum gebe, sagte der 57-Jährige.

 

Ähnlicher Meinung ist auch der ehemalige Bayern-Spieler Bixente Lizarazu, der mit Frankreich im Jahre 2000 die Europameisterschaft gewann. Im Gespräch mit dem Internetportal Sportbuzzer sagte Lizarazu:

 

„Momentan sind bei den Franzosen alle Ampeln auf Grün gestellt. Sie spielen nicht nur erfolgreich, sondern attraktiv und sind in der Defensive kaum verwundbar. Dazu haben sie mit Benzema, Mbappé, Griezmann ein Angriffstrio, das seinesgleichen in Europa sucht. Die letzten Tests gegen Wales und Bulgarien wurden 3:0 gewonnen, aber gegen Deutschland wartet ein ganz anderes Spiel und ein ganz anderes Kaliber.“

Laut dem 51-Jährigen seien in Frankreich alle überrascht gewesen, wie es für Deutschland bei der WM in Russland gelaufen sei. Als Gründe für die Unruhe im deutschen Team nannte Lizarazu die Ausmusterungen von Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller. Auch das 0:6 gegen Spanien in der Nations League oder die Niederlage gegen Nordmazedonien (1:2) hätten nicht für mehr Ruhe in der Mannschaft gesorgt.

 

Dennoch wisse er nach seinen achteinhalb Jahren als Spieler beim FC Bayern, „dass die Deutschen immer in der Lage sind, sobald das Turnier angepfiffen wird, top vorbereitet und topfit zu sein.“

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