, 13.10.2021

Mehrere Angestellte der Gauselmann Gruppe gehören zu den zahlreichen Menschen, die von der Flutkatastrophe Mitte Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen sind. Die Belegschaft hat daraufhin eine Sammelaktion gestartet, bei der insgesamt 95.800 Euro zusammenkamen. Dies berichtete die Gauselmann Gruppe am Dienstag in einer Pressemitteilung.

 

Der Schaden sei gewaltig. Keller seien vollgelaufen, Wohnungseinrichtungen und Fahrzeuge seien von den Wassermassen zerstört worden. Einige Menschen könnten ihre Häuser nicht mehr bewohnen. Ein Mitarbeiter sei sogar noch 14 Tage nach der Flut von der Außenwelt abgeschnitten gewesen.

 

Die Bilder hätten die Mitarbeiter bei Gauselmann sehr bewegt, erklärte der Leiter Zentralbereich Personal, Lars von der Wellen. Nach einem Spendenaufruf im firmeninternen Intranet hätten die Angestellten des Unternehmens große Hilfsbereitschaft gezeigt. Sogar Mitarbeiter, die bereits seit Monaten in Kurzarbeit gewesen seien, hätten gespendet.

 

Von der Wellen sagte:

In kürzester Zeit sind 350 Spenden eingegangen, das war wirklich überwältigend. Das ist einfach klasse und zeigt, wie groß der Zusammenhalt in der Gauselmann Gruppe ist.

Gauselmann unterstützt Flutopfer

Etwa 550 Gauselmann-Mitarbeiter sollen sich an der Aktion beteiligt haben, bei der insgesamt 85.000 Euro zusammengekommen seien. Anschließend hätten die Paul und Karin Gauselmann Stiftung sowie die Tochterunternehmen GeWeTe und die Merkur Casino GmbH aufgestockt, so dass 95.800 Euro an die Flutopfer hätten verteilt werden können.

 

Davon habe jeder Geschädigte eine Soforthilfe in Höhe von 2.000 Euro erhalten. 14 der 19 Kollegen im Flutgebiet seien besonders betroffen gewesen, weshalb sie eine zusätzliche finanzielle Hilfe von 4.000 Euro erhalten hätten.

Notstrom für Haushalte im Flutgebiet

 

Privatpersonen und Unternehmen engagierten sich, um die Folgen zu beheben, zumal Angaben Betroffener zufolge die staatlichen Hilfen auf sich hätten warten lassen. Auch die Gauselmann Gruppe bot Unterstützung.

 

So waren zahlreiche Haushalte nach der Flutkatastrophe tagelang vom Stromnetz abgeschnitten. Der Konzern stellte 15 Haushalten in Wisskirchen ein Notstromaggregat zur Verfügung, um die Stromversorgung zu gewährleisten.

Zwar dürfte die Beseitigung der Schäden noch längere Zeit dauern, doch den Angestellten des Gauselmann-Konzerns sei klar, dass sie sich auf ihre Kollegen verlassen könnten. „Vielen, vielen Dank dafür“, habe der Mitarbeiter Hermann Klöppel in einer E-Mail an seine Mitarbeiter geschrieben. Die Aktion habe ihm gezeigt, wie groß die Hilfsbereitschaft im Unternehmen sei.

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