, 27.05.2020

Der Gewinner des französischen EuroMillions-Jackpots in Höhe von 17 Millionen Euro vom 20. März konnte in der vergangenen Woche endlich seinen Gewinn einlösen.

 

Wie die Zeitung Le Parisien berichtet [Seite auf Französisch] habe sich der Losinhaber aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus fast zwei Monate lang in Geduld üben müssen.

 

Keine Auszahlung wegen Corona-Maßnahmen

 

Nach der Lockerung der Ausgangs- und Reisebeschränkungen habe er den Gewinn nun in einer regionalen Auszahlungsstelle der Lotteriegesellschaft Française des Jeux einlösen können.

 

Während der gesamten Zeit habe er das Gewinnerlos sicher in seiner Handytasche aufbewahrt. Um es zu schützen, habe er es in ein Blatt Papier eingewickelt, sagte die Verantwortliche für große Gewinne bei der Française des Jeux, Isabelle Cesari.

Um zu vermeiden, dass Lottogewinner zur Einlösung ihrer Gewinne während der Corona-Pandemie reisen mussten, hatte die im November letzten Jahres privatisierte Lotteriegesellschaft Française des Jeux beschlossen, die Gültigkeit der Lose, die in der Zeit vom 17. Januar bis 16. März gekauft wurden, um 60 Tage auf insgesamt 120 Tage zu verlängern.

Das Gewinnerlos sei in einer Tabakbar im Dorf Vicomté-sur-Rance im Departement Côtes d’Armor in der französischen Bretagne gekauft worden. Der letzte große Gewinn im Departement hatte im November 2012 mit einem Jackpot in Höhe von 5,5 Millionen Euro stattgefunden.

 

Millionär mit bescheidenen Wünschen

 

Der frisch gebackene Millionär bleibe unterdessen bescheiden und habe relativ bescheidene Wünsche geäußert. Ein Auto habe er sich gekauft, außerdem wolle er so bald wie möglich ein gutes Restaurant besuchen und eine Reise unternehmen:

Ich werde auf mich selbst achten, mich um meine Gesundheit kümmern, weil ich immer viel gearbeitet habe. Jetzt werde ich an mich selbst denken, Spaß haben und es genießen.

Und auch mit 17 Millionen Euro auf dem Konto habe der Mann vor, weiterhin wie gewohnt an jeder Auslosung der EuroMillions teilzunehmen. Er möge das Spiel, weil ihn der Name an Europa erinnere, und damit an das Reisen.

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