Montag, 16. Mai 2022

Spielerschutz: Mitarbeiter des Glücksspiel-Konzerns Gauselmann bilden sich erfolgreich weiter

Fuschl am See in Österreich|Gauselmann-Mitarbeiter mit Weiterbildungs-Zertifikat Gauselmann-Mitarbeiter bei Fortbildung zum Thema Spielerschutz. (Bild: pixabay.com)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gauselmann Gruppe bilden sich regelmäßig zum Thema Jugend- und Spielerschutz weiter. Nun haben sie ihre Kenntnisse in der Fortbildung „Excellence in Responsible Gaming“ erweitert, die vom österreichischen Institut Glücksspiel & Abhängigkeit durchgeführt wird. Dies hat der Glücksspiel-Konzern in seiner Pressemitteilung vom gestrigen Mittwoch bekanntgegeben.

Das pathologische Spielverhalten betreffe nur eine sehr kleine Gruppe der Spieler. Gleichwohl setze sich das Glücksspiel-Unternehmen intensiv mit dem Thema auseinander. Jan Kowala, Leiter des Zentralbereiches Prävention der Gauselmann Gruppe, erklärte:

Die Weiterbildungen im Bereich Jugend- und Spielerschutz haben höchste Priorität, denn nur so können wir gewährleisten, dass die neusten Anforderungen und Erkenntnisse auf diesem Gebiet in unserer Unternehmensgruppe umgesetzt werden können.

Der Zentralbereich Prävention sei im Unternehmen aus diesen Gründen in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut worden. Um hinsichtlich der Maßnahmen breit aufgestellt zu sein, arbeite der Fachbereich zudem mit externen Experten wie dem Institut Glücksspiel & Abhängigkeit zusammen.

120 Stunden Fortbildung im Spielerschutz

Das Fortbildungsangebot der Organisation umfasst insgesamt 120 Schulungsstunden, die sich auf drei Module aufteilen. Nach Angaben des Institutes Glücksspiel & Abhängigkeit beinhalte die Fortbildung sämtliche gesetzlichen Vorgaben zum Thema Spielerschutz sowohl für Spielhallen und Spielbanken als auch für Sportwetten, Lotterien und Online-Casinos.

Das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit mit Sitz in Salzburg wurde 2002 gegründet und als gemeinnützig anerkannt. Bislang hätten sich in den Präventionsschulungen des Instituts bereits mehr als 20.000 Schulungsteilnehmer fortgebildet. Zu den Unternehmen, die bereits die Weiterbildungen in Anspruch genommen hätten, würden neben der Gauselmann Gruppe viele weitere Branchengrößen gehören. So hätten unter anderem die Glücksspiel-Anbieter Novomatic, Merkur Casino, Tipico, Interwetten und Admiral Sportwetten die Angebote wahrgenommen.

Das erste der drei Module hätten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im österreichischen Fuschl am See absolviert. Das zweite Modul sei im Selbststudium zu erlernen gewesen. Die Inhalte seien dabei virtuell vermittelt worden. Individuelles Lernen habe im Vordergrund gestanden.

Menschen mit Dokumenten

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Fortbildung „Excellence in Responsible Gaming“ haben ihre Prüfung erfolgreich bestanden. (Bild: gauselmann.de)

Mit diesem Blended-Learning-Konzept seien die Vorteile des Präsentunterrichts mit denen des E-Learnings kombiniert worden. Abschließend hätten die Teilnehmer das dritte Modul in St. Wolfgang im Salzkammergut in Österreich absolviert. Am Abschluss habe eine Prüfung gestanden.

Ziel der Schulung sei es gewesen, sowohl die Grundlagen als auch tiefergehende Informationen zur Spielsucht zu vermitteln. Es sei der professionelle Umgang mit Personen mit auffälligem Spielverhalten trainiert worden. Zudem seien wissenschaftliche Entwicklungen sowie moderne Spielerschutzmethoden Thema gewesen.

Mit ihrem Engagement habe die Gauselmann Gruppe gezeigt, dass der Spielerschutz im Unternehmen einen hohen Stellenwert habe, resümierte Roman Neßhold, Präsident des Instituts Glücksspiel und Abhängigkeit.