, 08.01.2020

Der Glücksspiel-Konzern Kindred nutzt die Handball EM der Männer und Frauen zur Unterstützung einer Wohltätigkeitsorganisation. Das Unternehmen wird dem European Network of Active Living for Mental Health (ENALMH) während der Turniere kostenlos Werbeflächen zur Verfügung stellen.

 

Die Handball-EM der Männer findet vom 9. bis 26. Januar in Schweden, Österreich und Norwegen stattfinden. Das Turnier der Frauen wird dann vom 3. bis zum 20. Dezember in Dänemark und Norwegen veranstaltet.

 

Unibet stellte Werberechte zur Verfügung

Mit seiner Marke Unibet ist Kindred Hauptsponsor beider Turniere. Nun gab das Glücksspielunternehmen bekannt, dass es die ihm zustehenden Werbeflächen bei den in Norwegen ausgetragenen Matches für einen guten Zweck spenden wolle.

 

Dabei entschied sich Kindred für die wohltätige Gesundheitsorganisation ENALMH [Seite auf Englisch]. Diese verfolgt einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz, indem sie ein körperlich aktives Leben als fundamentale Basis für mentale Gesundheit unterstützt.

 

Kindreds Sponsoring-Chef Timo Mastelinck sagte zu der Partnerschaft:

Die Spende unserer Werberechte für die in Norwegen ausgetragenen Spiele an ENALMH ist Teil unserer Bemühungen, das Bewusstsein für mentale Gesundheit in Europa zu vergrößern. (…) Wir sind stolz darauf, ENALMH bei dieser wichtigen Arbeit zu unterstützen.

Für Kindred ist das Sponsoring 2020 nicht die erste Aktion zur Unterstützung der Gesundheit: Anfang Januar startete die Kindred-Marke 32Red gemeinsam mit Englands Fußballstar Wayne Rooney eine Kampagne für ein verantwortungsvolles Spiel.

 

Organisation erhofft sich Bekanntheitsschub

Die gespendete Werbepräsenz während der EM dürfte der Bekanntheit der ENALMH nicht nur in Norwegen gehörigen Auftrieb verschaffen. Dies erhofft sich auch ENALMH-Vizepräsident Jan Drobny.

Kindred ist einer der größten europäischen Anbieter von Online Casinos und Online Wetten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Malta ist mit Marken wie Unibet, 32Red oder iGame in ganz Europa aktiv. 2017 erwirtschaftete das von Henrik Tjärnström geleitete Unternehmen einen Umsatz von knapp 900 Millionen Euro.

Gegenüber Medien lobte Jan Drobny das Engagement des Glücksspielkonzerns. Auf diese Weise werde seine Organisation in ihrem Bestreben unterstützt, der Gesundheitsbewegung die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die sie verdiene.

 

Dabei werde seine Organisation insbesondere in Norwegen Gelegenheit erhalten, einer breiten Öffentlichkeit die enge Verbindung von sportlicher Betätigung und psychischer Ausgeglichenheit nahezubringen.

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