, 04.04.2021

Das Glücksspielunternehmen Gauselmann zieht positive Zwischenbilanz seiner freiwilligen Maßnahmen zur Corona-Prävention. Seit dem 10. März, so der Konzern in einer aktuellen Pressemitteilung, seien an den beiden Hauptstandorten mehr als 1.000 Mitarbeitende auf Unternehmenskosten auf COVID-19 getestet worden.

 

Event-Location wird zu Testzentrum

 

Wie die Gauselmann Gruppe in dieser Woche bekanntgab, werde das Angebot kostenloser Schnelltests von der Belegschaft gut angenommen. Seit rund drei Wochen können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Hauptstandorten in Espelkamp und Lübbecke auf COVID-19 testen lassen.

 

In Lübbecke dient der hauseigene Sanitätsraum als Testzentrum. Angestellte des Standorts Espelkamp finden sich in der üblicherweise als Event-Location genutzten „Alten Gießerei“ auf dem Gauselmann-Gelände ein.

Die Gauselmann-Gruppe engagiert sich in Bezug auf Corona-Tests nicht nur im eigenen Haus. Wie das Unternehmen in der vergangenen Woche mitteilte, unterstützen aktuell 20 Auszubildende des Glücksspielkonzerns das Schnelltest-Drive-In der Mühlkreiskliniken in Lübbecke. Voraussichtlich bis Ende April sollen die Azubis noch Daten aufnehmen, Abstriche machen und auswerten.

Die Termine, die zwischen 7:00 und 9:30 Uhr im Fünfminutentakt vergeben werden, könnten von den Angestellten während der regulären Arbeitszeit wahrgenommen werden. Das Ergebnis liege bereits nach einer Viertelstunde vor. Mittlerweile, so eine Vertreterin des Unternehmens, hätten sich diverse Mitarbeitende feste Termine für die einmal wöchentlich wahrnehmbaren Tests gesichert.

 

Hohe Testbereitschaft unter Angestellten

 

Mit dem Angebot hat die Gauselmann Gruppe ihre interne Corona-Prävention ausgeweitet. So habe der Glücksspielbetreiber eigenen Angaben zufolge bereits im vergangenen August mit anlassbezogenen PCR-Tests begonnen. Seit November seien auch Schnelltests im Einsatz.

 

Mit dem freiwilligen Angebot für die gesamte Belegschaft der Hauptstandorte, so erklärt es Vorstand Armin Gauselmann, übernehme das Unternehmen nicht nur Verantwortung gegenüber seinen Angestellten, sondern auch der Gesellschaft. Die weitreichende Teststrategie stelle sicher, dass sich das Virus möglichst nicht am Arbeitsplatz ausbreiten könne.

 

Dem stimmt auch die Werkspersonalleiterin Ilka-Diana Kaufmann aus Lübbecke zu und erklärt:

Wir fahren sehr gut mit dieser Strategie und konnten bislang verhindern, dass das Virus von außen in den Betrieb getragen wird und sich weiterverbreitet.

Deshalb werde daran gearbeitet, die bereits hohe Testbereitschaft unter den Angestellten noch weiter zu erhöhen. Laut Statement seien die Ergebnisse von allen über 1.000 bislang getesteten Personen negativ ausgefallen.

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