, March 2, 2019

Heute Abend startet im Commerce Casino in Los Angeles das Main Event der L.A. Poker Classics (LAPC). Das Pokerturnier mit einem Buy-in von 10.000 US-Dollar (ca. 8.900 Euro) wird bereits seit 2003 im Rahmen der World Poker Tour ausgetragen und soll erneut einige der weltbesten Turnierpokerspieler an die Tische locken.

Das sind die L.A. Poker Classics

Die L.A. Poker Classics (LAPC) ist eine Turnierpokerserie, die vom 16. Januar 2019 bis zum 6. März 2019 ausgespielt wird und in diesem Jahr ihr 26. Jubiläum feiert. Vormals eine Veranstaltung mit niedrigen Buy-Ins, wurde die LAPC über die Jahre zu einer der längsten und höchstdotierten Turnierreihen der Welt.

 

Mit dem Pokerboom im Jahre 2003 wurde sie über die USA hinaus bekannt. Einen großen Beitrag dazu lieferte die Einführung des Main Events, das mittlerweile im 17. Jahr ausgetragen wird. Erster Sieger des Main Events war im Jahre 2003 der bekannte dänische Pokerspieler Gus Hansen (45), der für seinen Sieg eine Gewinnsumme von 532.000 US-Dollar (ca. 467.000 Euro) erhielt.

Alles Wichtige zum Main Event

 

Das Turnier-Highlight der L.A. Poker Classics, welches im Jahre 2016 der Deutsche Dietrich Fast (33) gewann, beginnt am 2. März und ist auf fünf Tage angesetzt. Neben einer Registrierung an Tag 1 bieten die Verantwortlichen um Turnierdirektor Matt Savage eine Spätregistrierung bis Sonntagnachmittag an.

 

Alle registrierten Spieler starten das Main Event mit 40.000 Chips und 60-minütigen Blind Levels. Im Level 1 wird ein Small- und Big Blind von jeweils 100 Chips fällig, sodass Spieler mit einem Stack von insgesamt 400 Big Blinds genug Munition haben werden, um ihre spielerische Klasse zeigen zu können.

 

Lange Zeit zum Nachdenken werden die Spieler allerdings nicht haben. Seit mehr als zwei Jahren verwenden die Veranstalter der World Poker Tour nun schon die kontroverse „Action Clock“, die auch im Main Event der diesjährigen LAPC zum Einsatz kommen wird.

 

 

Die im Tisch versenkte Uhr lässt jedem Spieler genau 30 Sekunden Zeit zu handeln, bis seine Hand gefoldet wird. Damit dies in schwierigen Situationen nicht geschieht, erhalten alle Spieler vier Time-Extension-Chips, mit denen die Bedenkzeit um 30 Sekunden verlängert werden kann.

 

Die Einführung der Uhr verspricht ein schnelleres und actionreicheres Spiel, hat in der Vergangenheit aber auch Kritiker auf den Plan gerufen, die vor allem bei Pokerturnieren mit hohen Startgebühren ausreichend Bedenkzeit fordern.

 

Wer es schafft, an den Finaltisch des 17. Main Events der LA Poker Classics zu gelangen, sollte No-Limit Hold´em im Short-Handed-Format spielen können.

 

Denn der Final Table wird aus lediglich sechs Spielern bestehen und am 11. März 2019 in der HyperX Esports Arena des Luxor Hotels in Las Vegas stattfinden.

 

Diese Poker-Promis und Hollywood-Stars waren bei der LAPC am Start

 

Während im Main Event der LAPC erst noch ein Sieger gefunden werden muss, wurde ein Gros der Turniere bereits ausgespielt. Eines der Highlights war sicherlich das H.O.R.S.E-Turnier mit einer Startgebühr von 1.100 US-Dollar (ca. 1000 Euro).

 

James Woods bei Emmys

Schauspieler James Woods ist ein passionierter Pokerspieler. (Quelle: Wikipedia)

Obwohl der Buy-in für das Turnier vergleichsweise gering war, nahmen einige große Namen aus der Pokerszene und Hollywood daran teil.

 

Mit von der Partie war zum Beispiel Brian Hastings (30), der auf der Online-Pokerseite Full Tilt Poker an einem Tag über 4.18 Millionen US-Dollar (ca. 3.5 Millionen Euro) gewann und damit den Rekord für den höchsten Cash-Game-Gewinn innerhalb von 24 Stunden aufstellte.

 

Auch dabei war Ari Engel (35), der in seiner Karriere knappe 6 Millionen US-Dollar (ca. 5.2 Millionen Euro) in Turnierpreisgeldern gewann und seinen größten Cash bei den Aussie Millions 2016 machte. Für seinen Sieg im Main Event bekam er nicht nur die begehrte Trophäe, sondern auch eine Siegprämie von 1.12 Millionen US-Dollar (ca. 960.000 Euro).

 

Als Siegerin ging allerdings die US-Amerikanerin Carol Fuchs hervor, die Filmkennern als Autorin des bekannten Liebesfilms „Ein Rezept zum Verlieben“ bekannt sein dürfte.

 

Fuchs ist ein echtes Multitalent und machte sich überdies als Anwältin und Produzentin einen Namen. Bei der World Series of Poker (WSOP) 2015 gewann sie das Dealer Choice-Event und damit eines der begehrten WSOP-Armbänder.

 

Für den Sieg im H.O.R.S.E-Turnier durfte sich Carol Fuchs über ein Preisgeld von 16.610 US-Dollar (ca. 14.000 Euro) freuen.

 

Auch James Woods sahnte bei der LAPC ab

 

Carol Fuchs blieb allerdings nicht die einzige Hollywood-Persönlichkeit, die bisher bei der LAPC um Titel kämpfte. Bereits 2006 nahm Filmstar James Woods (72) an der LAPC teil und gewann für seinen 24. Platz im Main Event eine Summe von 39.859 US-Dollar (ca. 35.000 Euro).

 

Ob auch beim diesjährigen LAPC Main Event Filmstars anwesend sein werden, wird sich heute Abend zeigen.

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