, 21.11.2020

Der Glücksspiel-Konzern Las Vegas Sands Corp. will 400.000 USD an gemeinnützige Organisationen spenden, die sich für Initiativen gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Das hat das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung [Seite auf Englisch] bekanntgegeben.

 

Das Engagement der Las Vegas Sands Gruppe sei das Resultat „rassenbezogener Ereignisse“ dieses Jahres. So habe der Tod von George Floyd, der bei einer Verhaftung in Minneapolis zu Tode gekommen war, die Diskussionen um den systemischen Rassismus in den Vordergrund gerückt.

 

Auch bei Las Vegas Sands hätten die Vorfälle zu Diskussionen geführt, erklärt Ron Reese, Senior Vice President für globale Kommunikation und Unternehmensangelegenheiten bei Las Vegas Sands.

 

Reese führt aus:

Wir haben angemessene Schritte unternommen, um auf die Bedürfnisse und Standpunkte unserer Mitarbeiter zu hören, und uns mit wichtigen Führungskräften von Organisationen getroffen, die es verschiedenen Gruppen ermöglichen, besser zu verstehen, wie wir helfen können, ihre Initiativen voranzutreiben und Lösungen bereitzustellen.

Welche Organisationen und Projekte sollen unterstützt werden?

Die Mittel sollen über Sands Cares, das Community-Engagement- und Spendenprogramm des Unternehmens, verteilt werden.

Die Gelder sollen an folgende Organisationen und Institutionen fließen:

  • Nevada Partners
  • 100 Black Men Las Vegas
  • die städtische Handelskammer Las Vegas
  • Hope for Prisoners
  • Mastering Mindsets Las Vegas
  • National Coalition of 100 Black Women, Inc. – Las Vegas
  • Las Vegas Urban League

Mit 250.000 USD werden Nevada Partners den höchsten Betrag erhalten. Die Mittel sollen für Bildung und Jugendarbeit in Form von Alphabetisierungsprogrammen, Jugendcamps und Mentoring-Programmen in West Las Vegas verwendet werden.

 

Darüber hinaus sei die Einrichtung eines Youth Empowerment Centers geplant, das Technologie- und Kunstgruppen für Jugendliche organisieren soll, erklärt Las Vegas Sands.

 

Laut Nevada Partners lebten in West Las Vegas überwiegend Schwarze Menschen. Diese hätten mehr soziale Probleme und wiesen Verhaltensauffälligkeiten auf. Unter den dort lebenden Menschen sei zudem der Anteil der Schulabbrecher sehr hoch.

 

Neben einem hohen Anteil an Kriminalität seien weitere Probleme Arbeitslosigkeit, Hunger und eingeschränkter Zugang zu erschwinglichem Wohnraum. Investitionen in Bildung und Jugendentwicklung seien das Zentrum der Arbeit der Organisation, um Veränderungen herbeizuführen.

 

Weitere 100.000 USD sollen an 100 Black Men Las Vegas fließen, um CrossRoads, ein Mentoring-Programm zur Bildung von Lebenskompetenzen, das Programm Pathways to Public Service, die öffentliche Radio-Talkshow KCEP Teen Talk und die COVID-19-Community PSA zu unterstützen. Das PSA-Programm organisiert Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel für die Community.

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