, 13.04.2020

Am Samstag startete die frisch ins Leben gerufene E-Sport-Turnierserie „Race for the World“. Basierend auf dem Computer Spiel F1 2019 treten an drei Spieltagen insgesamt 19 Profi-Piloten aus Formel 1, Formel 2, Formel 3 und FIA Formel E an der Konsole gegeneinander an.

 

Medienberichten zufolge habe der Ferrari-Star Charles Leclerc die Idee für das Turnier gehabt. Gemeinsam mit seinem Kollegen wolle er insgesamt 100.000 Euro Spendengelder sammeln, die an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Zwecke der Bekämpfung von COVID-19 gespendet werden sollen.

 

Auf Twitter kündigte Leclerc das Rennen mit Vorfreude an:

Ich bin so glücklich, das hier zu starten. Wir müssen jetzt alle zusammenhalten, und zu sehen, wie diese Gruppe zusammenkommt, ist ein tolles Gefühl.

Neben Leclerc nahmen am Samstag auch seine Formel-1-Kollegen Alexander Albon, Lando Norris, Antonio Giovannizzi und Nicholas Latifi teil. Auch Belgiens Nationaltorwart, Thibaut Courtois, der gewöhnlich auch bei Real Madrid das Tor hütet, schien sich mit Begeisterung zu beteiligen.

 

Seinerseits twitterte er vor dem ersten Rennen:

Ich trete gegen professionelle Fahrer in einem wichtigen Wohltätigkeitsrennen an. 19 Fahrer, drei Nächte, ein Ziel: den Kampf gegen COVID19 unterstützen. Ich bin so froh, ein Teil davon zu sein.

Technische Aussetzer und viel Spaß

E-Sport-Fans konnten die ersten zwei Runden des Turniers am Samstag um 19 Uhr über die Plattform Twitch mitverfolgen. Berichten zufolge seien an dem Abend bereits 33.000 Euro Spendengelder zusammengekommen.

 

Die erste Runde, ausgetragen auf dem virtuellen Yas Marina Circuit (Abu Dhabi), stellte sich zunächst als etwas holprig heraus. Aufgrund technischer Schwierigkeiten waren beispielsweise alle Rennautos kurzfristig unsichtbar.

 

Einige riskante Fahrmanöver führten dann dazu, dass mehrere Autos sprichwörtlich von der Rennstrecke flogen. Alexander Albon schaffte es schließlich, das Rennen als erster zu beenden, gefolgt von Thibaut Courtois.

 

Rennen Nummer 2, ausgetragen auf dem englischen Silverstone Circuit, entschied Arthur Leclerc für sich. Auf Platz 2 folgte der dänische FIA-Formel-2-Star Christian Lundgaard.

 

Am morgigen Dienstag soll es in die zweite und am Freitag in die dritte Runde gehen. Fans und Interessierte können dann erneut bei Twitch einschalten, um die Rennen zu verfolgen.