, 28.06.2020

Der Glücksspiel-Milliardär Steve Wynn möchte seine Villa in Las Vegas verkaufen. Für das „Museo“ getaufte Luxusanwesen verlangt das beauftragte Maklerbüro Ivan Sher Group einen Kaufpreis in Höhe von 25 Mio. USD.

 

Für diesen Preis dürfen Käufer puren Luxus erwarten. So verteilen sich auf dem 6.070 m² großen, an der sogenannten „Milliardärs-Straße“ Enclave Court gelegenen Grundstück mehrere Gebäude mit einer Wohnfläche von insgesamt 1.250 m².

Steve Wynn war nicht der erste Casino-Mogul, der das „Museo“ besaß. Zuvor gehörte das stattliche Anwesen Lorenzo Fertitta, dem Besitzer des Station Casinos. Auch Wynns Bruder Kenny wohnte von 1998 bis 2005 in der Villa, die nun zum zweiten Mal von der Wynn-Familie veräußert wird.

Insgesamt umfasst das „Museo“ sechs Schlafzimmer und zehn Bäder, diverse Wohn-, Koch- und Aufenthaltsräume sowie einen Weinkeller. Hinzu kommen ein großzügiger Pool, weite Rasenflächen sowie eine Garage, die vier Fahrzeugen Platz bietet.

 

Rekordpreis erwartet

Der ehemalige Glücksspiel-Boss hatte das auf dem Gelände des privaten TPC Summerlin Golfclubs gelegene Anwesen erst 2018 für 13 Mio. USD erworben. Damit erzielte „Museo“ Medienberichten zufolge den höchsten Preis, der in dem Jahr für ein Haus in Las Vegas bezahlt wurde.

 

Dafür, dass Wynn mit dem Zustand des Anwesens jedoch nicht rundum zufrieden zu sein schien, spricht, dass er nach dem Kauf weitere 16 Mio. USD in dessen Renovierung gesteckt habe.

Nach Bekanntwerden diverser Missbrauchsvorwürfe trat Wynn am 6. Februar 2018 von seinem Vorstandsposten bei Wynn Resorts zurück. Kurze Zeit später verkaufte er seine letzten Anteile an dem Konzern und verabschiedete sich damit bis auf Weiteres vom Glücksspielgeschäft.

Sollte sich zum geforderten Preis ein Käufer für das Luxusobjekt finden, würde damit in Las Vegas ein neuer Verkaufsrekord erreicht. Aktuell wird dieser noch von der Villa des Magiers David Copperfield gehalten. Dieser verkaufte sein in derselben Straße gelegenes Wohnhaus 2016 für 17,55 Mio. USD.

 

Mit dem Kaufpreis hätten die Ausgaben für den Käufer jedoch noch kein Ende. Wie der Makler auf seiner Webseite mitteilt, werde das Objekt unmöbliert veräußert. Darüber hinaus muss auch das Finanzamt zufriedengestellt werden, denn für das Anwesen fielen Grundsteuern von jährlich 67.471 USD an.

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