, 24.02.2021

Die Sächsische Lotto-GmbH kann trotz Corona-Pandemie auf ein erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken. Wie der Lotto-Betreiber am Mittwoch bekanntgab, wuchsen die Spieleinsätze im vergangenen Jahr auf 328 Millionen Euro. Damit wurde ein neuer Umsatzrekord erzielt und das Ergebnis von 2019 um 6,5 % übertroffen.

 

Frank Schwarz, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto-GmbH, kommentierte das Ergebnis:

Das ist das höchste Jahresergebnis seit Bestehen der Sächsischen Lotto-GmbH. (…) Dieser erfolgreiche Abschluss ist auf das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden sowie auf das außerordentliche Engagement der rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sachsenlotto-Annahmestellen zurückzuführen. Wir bedanken uns ausdrücklich bei ihnen für ihre Loyalität.

Das beliebteste Produkt war 2020 erneut die Lotterie 6aus49, die eine Steigerung von 9,5 % verzeichnen konnte. Mit Einsätzen von 183 Mio. Euro war dieses Gewinnspiel für die mehr als Hälfte aller Spieleinsätze (55,8 %) bei dem Lotto-Betreiber verantwortlich.

 

Begünstigt worden sei der Erfolg durch lange Jackpot-Phasen im vergangenen Jahr sowie die im September 2020 erfolgten Produktveränderungen, so die Lotto-Gesellschaft. Seitdem stärke der neue Gewinnplan beim 6aus49-Lotto die einzelnen Gewinnklassen und führe zu einem schnelleren Anwachsen des Jackpots.

2020 wurden in Sachsen insgesamt 53 Millionen Spielaufträge abgegeben, beziehungsweise Lose verkauft. Damit gab jeder Sachse im Durchschnitt pro Kopf und Woche 1,52 Euro für Angebote des Lotto-Betreibers aus. Auf das Jahr investierte jeder Einwohner rund 80 Euro.

Ähnlich erfolgreich wie 6aus49 habe sich das Geschäft beim Eurojackpot und den Rubbellosen entwickelt. Während der Eurojackpot einen Spieleinsatz von 46,4 Mio. Euro und damit ein Wachstum von 12,3 % verzeichnete, wuchs der Verkauf von Rubbellosen um 10,9 % auf 29,6 Mio. Euro.

 

Als besonderer Treiber habe sich 2020 das Onlinespiel erwiesen, das um stattliche 43,4 % auf 25,8 Mio. Euro wuchs. Verantwortlich dafür seien die mittlerweile über 100.000 Kunden, die sich in Sachsen für Online-Lotto registriert hätten.

 

Höhere Abführungen und Gewinnausschüttungen

Das Umsatzplus der Sächsischen Lotto-Gesellschaft schlägt sich auch in ihren Zahlungen an das Bundesland sowie in einer höheren Gewinnausschüttung nieder. Demnach stiegen die Abführungen an den Freistaat um über 4 % und damit auf insgesamt 122 Mio. Euro.

 

Die für die gemeinnützige Verwendung in Bereichen wie Suchtprävention, Sport, Kultur oder Jugend bestimmten Reinerträge betrugen dabei 65 Mio. Euro. Zudem nahm das Finanzamt durch Lotterie- und Sportwettensteuern 57 Mio. Euro ein.

 

Gleichzeitig wuchs die bereitgestellte Gewinnsumme im vergangenen Jahr um 5,6 % auf 160,7 Mio. Herausgeragt hätten vier Millionengewinne, von denen die 15.070.227 Euro einer Tippgemeinschaft aus Dresden den zweithöchsten Gewinn in der Geschichte des Lotto-Veranstalters darstellten.

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