, 24.08.2021

Am Mittwoch startet die Gamescom 2021. Wie im vergangenen Jahr findet die zu den größten Gaming-Messen der Welt zählende Veranstaltung rein virtuell statt. Bis kommenden Freitag werden Dutzende große Anbieter sowie über 250 Indie-Entwickler ihre neuesten Spiele präsentieren.

 

Viele prominente Aussteller

Die Veranstalter von Koelnmesse und game, dem Verband der deutschen Games-Branche e.V., warten auch in diesem Jahr wieder mit einem bunten und informativen Programm für die erwarteten Millionen an Online-Zuschauern auf. Dafür sollen nach Auskunft der Organisatoren 60 bedeutende Hersteller garantieren, die als Messe-Partner hätten gewonnen werden können.

 

Der Anteil internationaler Konzerne wie Amazon Games, Epic Games oder Konami liege mittlerweile bei 75 %. Im Vergleich zu 2020 habe sich die Anzahl der großen Hersteller bei der virtuellen Gamescom verdoppelt.

 

game-Geschäftsführer Felix Falk erklärte vor Beginn der Messe:

Endlich geht es wieder los: Mit der gamescom 2021 startet das Event, auf das sich die weltweite Games-Community freut. Mit den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr haben wir das Digitalkonzept der gamescom umfassend weiterentwickelt.

Gamerinnen und Gamer weltweit könnte sich ab dem 25. August auf spannende „Tage voll mit Ankündigungen, News und Talks zu den am stärksten erwarteten Games“ freuen.

 

Ein Highlight gleich zu Beginn

Mit der Verleihung der Gamescom Awards 2021 soll ein erster Höhepunkt bereits im Laufe der Opening Night am Mittwochabend erfolgen. Mit dem begehrten Preis werden die besten und innovativsten Neuheiten des Jahres prämiert.

 

Dafür wurden in 24 Kategorien die vielversprechendsten Games nominiert, unter denen am Abend eine internationale Jury die Gewinner wählt. Doch auch das Publikum hat die Wahl, denn bei den Consumer Awards stimmt die Gamescom-Community in zwei Kategorien über ihre Favoriten ab.

 

Neben den vielen Produktvorstellungen durch die Anbieter zeigen sich die Organisatoren zufrieden über die Lerneffekte, die sich durch die Durchführung der virtuellen Gamescom eingestellt hätten. Auf einer Pressekonferenz am Montag sagte Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver Frese:

Es ist jedem klar, dass eine rein physische Gamescom ein anderes Geschäftsmodell hat als eine digitale. (…) Alles, was wir digital aufgebaut haben, kann mit einer hybriden Version kombiniert werden. Wir schmeißen nichts weg.

Dank starker Medienpartner könnten Gaming-Fans auf der ganzen Welt die Entwicklungen auf der gamescom live verfolgen. Im vergangenen Jahr hätten die Veranstalter allein bei der Opening Night Live zwei Millionen gleichzeitige Zuschauerinnen und Zuschauer gezählt. Aufgrund des global gestiegenen Interesses an der Gaming-Branche könnte dieser Wert morgen noch übertroffen werden.