, 18.05.2021

Heute startet der Eurovision Song Contest (ESC) im niederländischen Rotterdam. Für Deutschland tritt der 26-jährige Jendrik Sigwart mit seinem Song „I Don’t Feel Hate“ an den Start. Favorit der Buchmacher ist allerdings nicht Deutschland, sondern Italien.

 

In den vergangenen Wochen lag Malta bei den Buchmachern lange vorn, die Destiny mit „Je Me Casse“ gute Chancen auf den ESC-Sieg prognostizierten.

 


 
 

Mittlerweile liegt die 18-Jährige, die schon im Junior Eurovision Song Contest siegte, jedoch mit Quoten zwischen 5 und 6,5 auf Platz drei der Wettanbieter.

Der Eurovision Song Contest wird bereits seit 1956 ausgetragen, ursprünglich unter dem Titel Grand Prix Eurovision de la Chanson. Nachdem er im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, findet er in diesem Jahr in der Ahoy Arena in Rotterdam statt. Wie der Norddeutsche Rundfunk mitteilt, sollen 3.500 Zuschauer zugelassen werden. Damit sei eine Auslastung der Arena von 20 % gegeben. Voraussetzung für den Zutritt zur Halle sei ein negativer Corona-Test. Wer als Zuschauer vor Ort sei, müsse sich fünf Tage nach dem Event außerdem erneut testen lassen.

Gute Chancen auf den ESC-Gewinn prognostizieren die Buchmacher auch Frankreich. Hier konnte sich die 27-jährige Barbara Pravi bereits im Januar gegen elf Mitbewerber durchsetzen und wurde somit von einer zehnköpfigen Jury mit ihrem Song „Violà“ ins Rennen geschickt. Ihre Quoten liegen bei den Buchmachern derzeit bei 3,5 bis 4,3.

 

Italien löst Frankreich als Wettfavorit ab

 

Noch vor Frankreich liegt bei den Buchmachern derzeit allerdings Italien mit mit Quoten von 3 bis 3,4. Die italienische Rockband Måneskin wird mit ihrem Protestsong „Zitti e buoni“ (italienisch für „leise und brav“) an den Start gehen. Mit ihm konnte die Band im März bereits das Sanremo-Festival 2021 für sich entscheiden.


 

Nur äußerst geringe Gewinnchancen rechnen die Buchmacher dem deutschen Sänger Jendrik aus, der sich derzeit in der Rangliste der Wettanbieter auf Platz 28 befindet. Sein Lied „I Don’t Feel Hate“ hat er selbst geschrieben. Wie er in einem Interview mit der Berliner Morgenpost erklärt, sei das Lied eine eindeutige Botschaft, die nicht nur das Publikum, sondern auch ihn selbst ansprechen soll:

Es wäre utopisch zu sagen, ich fühle nie Hass. Deshalb habe ich diesen Song als Reminder an mich geschrieben. Ich versuche an meine eigene Botschaft zu denken, aber ich bin noch im Training.

Als wie erfolgreich sich sein Titel letztlich erweisen wird, wird sich im Finale zeigen, das am 22. Mai ab 21 Uhr ausgetragen wird. Zuschauer vor dem heimischen TV können das Finale im Ersten live mitverfolgen.

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