Olympia 2018: Buchmacher prognostizieren Deutschland zahlreiche Medaillen

, Februar 12, 2018

Die Olympiaanlage in Südkorea 2018

Vom 9. bis zum 25. Februar finden in Pyeongchang die Olympischen Winterspiele statt. (Bild: tz.de)

Letzten Freitag sind die 23. Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang angelaufen. Nicht nur Athleten, Fans und Trainer fiebern den Wettkämpfen entgegen, auch Sportwetter freuen sich über die zahlreichen Wettmärkte zum Event. Online Buchmacher bieten Quoten für fast alle denkbaren Veranstaltungen und Wettkämpfe an.

 

Vom 9. bis zum 25. Februar treten insgesamt über 3.000 Sportler in 15 Disziplinen an Darunter wird es auch Neuheiten wie Snowboardsprünge geben, gemischte Teams beim Curling und einen Massenstart beim Eisschnelllauf. Die Zuschauer vor Ort und den Fernsehbildschirmen erwarten dabei ganze 102 Medaillenvergaben. Dirk Schimmelpfennig, Leiter des Deutschen Olympischen Sportbundes, kündigte bereits an, dass die deutsche Delegation bei den Wettkämpfen mit mindestens 19 Medaillen rechnen könne.

 

Bei der deutschen Fahnenträgerdebatte hat sich übrigens Eric Frenzel durchgesetzt. Der 29-Jährige startet in der Disziplin Nordische Kombination, ein Mix aus Skispringen und Langlauf. Das Sportwettenportal bwin sieht Eric Frenzel mit einer Quote von 9,00 im vorderen Mittelfeld. Als Favorit gilt der Japaner Akito Watabe mit einer Quote von 3,50.

 

Darauf können Sie bei Olympia wetten

Bekannte Sportwettenanbieter wie Tipico, bwin, bet-at-home, bet365, William Hill oder LeoVegas haben diverse Märkte für die Winterspiele in Pyeongchang im Angebot. Darauf können Olympiafans im Netz unter anderem tippen:

Ranglistenerster im Medaillenspiegel: Prognose – Norwegen

 

Ski Alpin, Herren & Damen: Prognose – Beat Feuz, SUI & Viktoria Rebensburg, GER

 

Slalom, Herren: Prognose – Marcel Hirscher, AUT

 

Skispringen Normalschanze, Herren: Prognose – Duell zwischen Kamil Stoch, POL und Andreas Wellinger, GER

In Anbetracht der Vorhersagen und Prognosen kann davon ausgegangen werden, dass der deutschen Delegation eine durchaus erfolgreiche Zeit in Südkorea bevorsteht. Insgesamt werden 154 deutsche Profis antreten, davon 94 Männer und 60 Frauen. Skisprung Superstar Sven Hannawald, der sich mittlerweile aus dem aktiven Sport verabschiedet hat, attestiert seinen Kollegen ebenfalls große Medaillenchancen:

„Ich gehe davon aus, dass wir bei den Damen erfolgreich sein werden, das deutsche Männer-Team im Mannschaftsspringen eine Medaille holt und in den beiden Herren-Einzelwettbewerben mindestens eine Medaille herausspringt.“

Einige Anbieter sehen Deutschland sogar in 40 der 102 Entscheidungen vorne.

 

Biathletin Laura Dahlmeier bei Buchmachern hoch im Kurs

Biathletin Laura Dahlmeier

Biathletin Laura Dahlmeier (Bild: laura-dahlmeier.de)

Der deutschen Biathletin Laura Dahlmeier werden in ihrer Disziplin hohe Medaillenchancen ausgerechnet. LeoVegas sieht die 24-Jährige, die bereits siebenfache Weltmeisterin ist, in allen vier Biathlon Wettkämpfen vorne und handelt sie noch vor der Weißrussin Darja Domratschawa und der Finnin Kaisa Mäkäräinen.

 

Im Rennrodeln Doppelsitzer gelten die beiden Deutschen Toni Eggert und Sascha Benecken als haushohe Favoriten. Bwin bietet hier grade einmal eine Quote von 1, 05 an, sodass fast eine 100%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass die beiden Rodler die Goldmedaille holen. Im Bobfahren stechen bei den Herren ebenfalls drei Deutsche heraus. Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Nico Walther haben laut Buchmacher bwin hier klar die Nase vorn.

 

Russische Athleten suspendiert

Der Internationale Sportgerichtshof hat indes entschieden, neben den bereits abgewiesenen 13 Athleten 45 weitere russische Sportler nach Dopingvorwürfen von den Winterspielen zu suspendieren. Dennoch werden 169 zugelassene Russen in den nächsten Tagen in Pyeongchang starten.

 

Als Entschädigung für die ausgeschlossenen Olympioniken will Russland dieses Jahr eigene Spiele veranstalten, zu denen auch ausländische Sportler geladen werden sollen.

 

eSports womöglich schon bald olympisch

Die Chancen, dass eSports, sprich wettkampforientierte Video- und Computerspiele, schon bald ebenfalls Olympische Disziplin werden, stehen gut. Das Internationale Olympische Komitee hat auf seinem letzten Gipfel vergangenen Oktober Voraussetzungen festgelegt, die erfüllt werden müssen, damit der virtuelle Sport anerkannt werden kann. Die Verantwortlichen zeigten sich der Idee einer Aufnahme von eSports dabei sehr offen und interessiert gegenüber.