, 05.08.2019

Am Samstag ging das Triton Million: A Helping Hand for Charity im Londoner Hilton on Park Lane zu Ende. Der Geschäftsmann Aaron Zang aus China setzte sich gegen 54 Spieler durch und gewann ein Preisgeld von 13.779.491 Pfund Sterling (15.054.082,99 Millionen Euro) nach einem Heads-up Deal.

 

Das Pokerturnier, das mit einem Buy-in von 1.050.000 Pfund Sterling (ca. 1,14 Millionen Euro) als das teuerste Event aller Zeiten gilt, generierte einen Preispool von insgesamt 54 Millionen Pfund Sterling (58,8 Millionen Euro).

 

Davon gingen 2,7 Millionen Pfund Sterling (ca. 2,94 Millionen Euro) an wohltätige Organisationen, unter anderem an die Caring for Children Foundation in Hong Kong, die One Drop Organisation in Kanada, die Overcoming Multiple Sclerosis [Seite auf Englisch] in Großbritannien und die deutsche Wohltätigkeitsorganisation REG (Raising for Effective Giving).

Die Teilnehmer wurden entweder offiziell von Triton Poker eingeladen oder von einem Inhaber einer Einladung benannt.

 

Dies sorgte für die perfekte Balance zwischen Freizeitspielern und Profis, die an Tag 1 noch an getrennten Tischen spielten. Am zweiten Tag, nachdem die ersten Spieler ausgeschieden waren, verschmolzen beide Felder.

 

Weiterhin war es den Spielern nicht erlaubt, Hoodies, Mützen und Sonnenbrillen zu tragen. Wer es an den Final Table schaffte, musste im Anzug erscheinen.

Der Final Table

Adams aus Kanada musste als erster der acht Finalisten den Spieltisch verlassen, nachdem er mit einem Paar Königen das All-in von Rajkumar aus Indien gecallt hatte. Rajkumar zeigte . Als Door Card erschien das Ass und am River konnte der Inder sich sogar über einen Straight freuen. Kurze Zeit später musste sich auch Al DeCarolis aus den USA mit Platz 7 zufriedengeben.

 

Auch der Freizeitspieler Bill Perkins verließ kurz darauf den Tisch, nachdem er seine Hand gegen eine bessere Starthand verloren hatte.

 

Aaron Zang, Siegerfoto

Aaron Zang aus China ist der Sieger der Triton Million: A Helping Hand for Charity in London. (Bild: triton-series.com)

Indes hatte der einstige Chipleader Rajkumar den Großteil seines Stacks verloren. Seine verbliebenen 12 Big Blinds schob er mit in die Mitte und wurde von Kenney gecallt, der ein Paar Asse zeigte.

 

Das Bord brachte mit keine Hilfe für den Inder, der das Turnier schließlich auf Platz 5 beendete.

 

Chidwick folgte auf Platz 4 nach einem Duell gegen Kenney. Der Brite fand ein Paar Siebener und ging All-in. Der Call kam von Kenney mit , der seinen König auf traf.

 

Dan Smith beendete das Turnier schließlich auf Platz 3. Smith riskierte ein All-in mit und wurde von Kenney mit gecallt. Das Board bescherte mit Trips für Kenney und somit den Einzug ins Heads-up.

Die Ergebnisse des Turniers

 

1 – Aaron Zang – China – 13.779.491 Pfund Sterling

2 – Bryn Kenney – USA – 16.890.509 Pfund Sterling

3 – Dan Smith – USA – 7.200.000 Pfund Sterling

4 – Stephen Chidwick – Großbritannien – 4.410.000 Pfund Sterling

5 – Vivek Rajkumar – Indien – 3.000.000 Pfund Sterling

6 – Bill Perkins – USA – 2.200.000 Pfund Sterling

7 – Al DeCarolis – USA – 1.720.000 Pfund Sterling

8 – Timothy Adams – Kanada – 1.400.000 Pfund Sterling

Das Heads-up

Der US-Amerikaner trat mit einem Vorteil von 4,5:1 gegen den Chinesen an. Doch diesem gelang es bald, seinen Stack gewaltig aufzubauen und sogar die Führung zu übernehmen.

 

Bei der finalen Hand eröffnete Zang am Button, Kenney callte. Der Flop brachte . Kenney checkte zu Zang, der Chinese setzte, Kenney antwortete mit einem Check-Raise, woraufhin Zang All-in stellte. Kenney callte und zeigte mit einen Flush Draw, Zang deckte mit Top Pair auf.

 

Der Turn und der River brachten schließlich und und somit den Sieg für Aaron Zang. Der Heads-up Deal, den die beiden Finalisten vorher vereinbart hatten, brachte für den US-Amerikaner jedoch den Löwenanteil am Pot.

 

Bryn Kenney übernimmt die Führung in der All-Time Live Tournament Earning List

Bryn Kenney

Der US-Amerikaner Bryn Kenney führt jetzt die All-Time Money List an. (Bild: wikipedia.org)

Der US-Amerikaner Bryn Kenney (32) gewann ein Preisgeld von 16.890.509 Pfund Sterling (18.393.436 Euro). Damit kam Bewegung in die All-Time Tournament Money List. Kenney, der im vergangenen Jahr noch Rang 9 einnahm, verdrängte Justin Bonomo von Platz 1 und führt nun die Liste der Spieler mit den höchsten Turniergewinnen an.

 

Das Jahr begann optimal für den 32-Jährigen, denn er gewann insgesamt 9,2 Millionen US-Dollar (8,27 Millionen Euro) bei den Aussie Millions, bei Triton Jeju und Triton Montenegro, was ihm bereits Platz 4 in der All-Time Tournament Money List einbrachte.

 

Nach seinem Erfolg am Samstag in London verzeichnet der US-Amerikaner Gesamtgewinne von 55,75 Millionen US-Dollar (ca. 50 Millionen Euro).

 

Während sich Spieler wie Antonio Esfandiari, Daniel Colman, Fedor Holz und Justin Bonomo etwas aus der Szene zurückgezogen haben, wird Kenney wohl noch eine Weile in der High Stakes Pokerszene mitmischen.