, 14.10.2021

Der 31-jährige US-Amerikaner Daniel Lazrus [Seite auf Englisch] aus New York hat am Mittwochabend das WSOP-Event Millionaire Maker No-Limit Hold’em im Rio All-Suite Hotel & Casino in Las Vegas gewonnen. Damit erkämpfte sich Lazrus bereits sein zweites Bracelet in diesem Jahr und ein Preisgeld von 1 Mio. USD.

 

Der Millionaire Maker zog insgesamt 5.326 Spieler an, die mit einem Buy-in von 1.500 USD einen Preispool von 7.110.210 USD generierten. Fünf Tage lang kämpften die Teilnehmer an den Spieltischen um einen Anteil am Gesamtgewinn.

Ein neuer Stern am Pokerhimmel?

 

Lazrus hat am 28 Juli bereits die WSOP No-Limit Hold’em High Roller Championship online gewonnen. Er konnte sich gegen 265 Konkurrenten durchsetzen und den Hauptpreis von 205.347 USD sowie sein erstes Bracelet gewinnen.

 

Der 31-Jährige habe eigenen Aussagen zufolge erst vor viereinhalb Jahren mit dem Pokern begonnen. Zunächst habe er nur in der Freizeit gespielt. Seit etwa zwei Jahren setze er sich ernsthaft mit dem Spiel auseinander.

Der Final Table

Die Konkurrenz am Final Table war groß, denn am Tisch saßen unter anderem der viermalige Bracelet-Gewinner Michael Gathy aus Belgien und der spanische Poker Pro Ignacio Moron. Allerdings mussten sich Moron und Gathy auf Platz 5 und 4 verabschieden, gefolgt von Jeffrey Gencarelli aus den USA.

 

Beim Heads-up traf Lazrus mit einem Chiplead von 3:1 auf seinen Landsmann Darryl Ronconi. Zwar schaffte es Ronconi, sich bei einem All-in zu verdoppeln, dennoch behielt Lazrus die Oberhand.

 

In der finalen Hand schlug Ronconis Bluff fehl, als er mit Zehn hoch All-in stellte. Lazrus callte und zeigte A-J. Das Board brachte keinen Treffer für Ronconi, aber den Sieg für Lazrus.

 

Nach dem Spiel bedankte sich Lazrus bei seinem Unterstützerteam:

Das ist das tollste Gefühl der Welt. Ich verdanke das alles einigen der Jungs da hinten, Freunden, die nicht hier sind, mit denen ich seit Jahren Poker spiele und Hände bespreche. Es könnte kein besseres Szenario geben.

Dies sei eine großartige Erfahrung gewesen und es sei schade, dass seine Frau nicht habe dabei sein können. Sie arbeite als Lehrerin und habe nicht frei nehmen können, sagte der 31-Jährige.