Sonntag, 26. Juni 2022

Entain Foundation kooperiert mit Wohltätigkeits­organisation Chance for Childhood

Hände fassen Arme

Der britische Glücksspielanbieter Entain ist über seine Stiftung Entain Foundation eine Partnerschaft mit der Kinderrechtsorganisation Chance for Childhood eingegangen. Im Rahmen der Zusammenarbeit werde das neue Pilotprojekt Change the first 1,000 Days unterstützt. Es solle 600 Straßenkindern im westafrikanischen Ghana Zugang frühkindliche Bildung ermöglichen, teilten Entain und Chance for Childhood am Dienstag in einem gemeinsamen Statement mit.

Die Entain Foundation werde Chance for Childhood [Link auf Englisch] bei der Arbeit in zehn öffentliche Vorschulen in Vierteln mit niedrigem Einkommen in der ghanaischen Hauptstadt Accra helfen. Ziel sei es, die Kapazitäten von Lehrern und Erziehern zu erhöhen, so dass „maßgeschneiderte Angebote für Kinder mit besonderen Bedürfnissen in einer inklusiven“ Atmosphäre zur Verfügung gestellt werden könnten. Darüber hinaus sollten Lernhelfer in diesen Vorschulen eingestellt werden, um die kognitive und soziale Entwicklung der Kinder zu verbessern.

Vergangenen Mittwoch erst hatte Entain seinen Nachhaltigkeitsbericht für 2020/2021 vorgestellt und darin auch über das Engagement der Entain Foundation berichtet. Laut dem Unternehmen stelle die Stiftung für die nächsten fünf Jahre 100 Millionen GBP für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung. Sie fördere unter anderem Organisationen wie das Deutsche Forum für Integrität im Sport, die Suchthilfe GamCare und die Sporthilfe SportsAid.

Laut Entain und Chance for Childhood hätten zahlreiche Studien belegt, dass die ersten 1.000 Tage in der Entwicklung eines Kindes von besonderer Bedeutung seien. Die Unterstützung und Hilfe, die Kinder in diesem Alter erhielten, hätten wichtigen Einfluss auf ihre Überlebenschancen und die Produktivität im Erwachsenenalter. Dies gelte umso mehr für Kinder, die auf der Straße sowie in einer Umgebung mit niedrigem Einkommen lebten.

Erstes Projekt seiner Art in Accra

Change the first 1,000 Days sei das erste Programm, das Nachweise über die spezifischen Lernbedürfnisse von Kindern im städtischen Kontext von Accra erbringen wolle.

Dabei sollten auch die vielfältigen Risiken berücksichtigt werden, denen Kinder aus schwachen wirtschaftlichen Verhältnissen ausgesetzt seien und die sich durch die Corona-Pandemie noch verschlimmert hätten. Anna-mai Andrews, CEO von Chance for Childhood, erklärt:

„Chance for Childhood freut sich sehr, gemeinsam mit der Entain Foundation und ihrem unglaublichen Team diese wichtige Arbeit zu unterstützen, um die ersten 1.000 Tage von Kindern zu verändern, die in den unsichersten, gewalttätigsten und herausforderndsten Umgebungen der Welt leben.”

Laut Entain Foundation solle finanzielle Unterstützung auch über das Pilotprojekt hinaus bereitgestellt werden. Entain CEO Jette Nygaard-Andersen sagte, dass die Stiftung aus dem Zweck entstanden sei, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und Gemeinschaften auf der ganzen Welt zu helfen.

Man sei stolz, die Arbeit von Chance for Childhood zu unterstützen. Diese sei von unschätzbarem Wert.