, 13.05.2021

Unter dem Motto „Merkur impft“ hat die Gauselmann Gruppe eine umfassende Impf-Kampagne gestartet. Der Konzern wolle nicht nur den eigenen Angestellten ein Impfangebot unterbreiten, sondern auch Unternehmen aus der Region einbeziehen. Dies meldete Glücksspiel-Magnat Paul Gauselmann (86) am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

 

Die für die Aktion benötigte Infrastruktur stehe bereit. Am Unternehmensstandort Lübbecke seien bereits Impfstraßen eingerichtet worden. Auch die Event-Location „Alte Gießerei“, die derzeit noch als Testzentrum genutzt werde, solle in die Impfaktion einbezogen werden, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe.

 

Erste Resonanzen auf die Kampagne gebe es bereits. So hätten bereits mehrere Unternehmen ihr Interesse bekundet, ihren Angestellten eine Impfung bei der Gauselmann Gruppe zu ermöglichen.

 

Das Virus könne nur gemeinsam besiegt werden. Daher sei es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, erklärt der Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzende Gauselmann. Unternehmensintern sei bereits eine Kommunikationsoffensive gestartet worden, so Gauselmann. Der 86-Jährige führt aus:

Die Impfung ist der einzige Weg zurück in die Normalität – und deshalb ist sie so wichtig. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Impfstoffe so schnell entwickelt werden konnten. Ich konnte mich bereits im Februar zweimal impfen lassen und kann diesen Schritt nur jedem ans Herz legen.

Mehr als nur eine Impfung

Im Rahmen des Engagements der Gauselmann Gruppe würden Impflotsen bereitgestellt, die die Aktion begleiten sollen und als zentrale Ansprechpartner zur Verfügung stünden.

 

Sie sollen alle Fragen rund um die Impfungen beantworten, zum Beispiel, welche Unterlagen erforderlich seien oder wie viel Zeit zwischen der ersten und zweiten Impfung liegen solle. Bei sprachlichen Hürden würden auch Dolmetscher hinzugezogen, erklärte der Leiter Zentralbereich Personal, Lars von der Wellen. Niemand werde alleingelassen.

Impfbereitschaft erhöhen

 

Angestellte der Gauselmann Gruppe, die bereits geimpft sind, werben in einer eigens entwickelten Kampagne auf Plakaten für den Piks. Unter dem Hashtag #MERKURimpft wurde eine Seite im Social Intranet als auch eine interne Webseite erstellt. Die Personalabteilung des Konzerns versorgt die Angestellten dort mit aktuellen Informationen.

Paul Gauselmann wandte sich auch persönlich an die Belegschaft. Er wolle, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund blieben und dass ihnen das Leid einer Infektion erspart bleibe, so der Glücksspiel-Magnat. Zudem wünsche er sich, dass alle wieder unbeschwert in den Arbeitsalltag zurückkehren könnten.

 

Casino- und Spielhallen-Öffnungen: Licht am Ende des Tunnels?

Die Infektionszahlen in Deutschland sinken. Daher könnte es erste Perspektiven für die Wiedereröffnung der Spielhallen geben, wie der Beschluss der Bundesregierung vom 12. Mai hoffen lässt:

Liegt in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem Wert von 50 im Sinne von § 1 Absatz 2a, so sind abweichend von den vorstehenden Regelungen zulässig: […]

2. der Betrieb von Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen sowie des Automatenspiels in Spielbanken mit bestätigtem negativen Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4; die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter nicht überschreiten.

Auf die Öffnungen der Spielhallen ist die Gauselmann Gruppe, Betreiberin von 400 Merkur-Spielhallen in ganz Deutschland, bereits vorbereitet. Unter dem Motto „Kurz testen, dann spielen“ soll den Gästen der Spielstätten ein kostenloser Corona-Schnelltest bereitgestellt werden.