, 11.03.2020

In dieser Woche hat die Kindred Group ihren Nachhaltigkeitsbericht 2019 präsentiert. Daraus geht hervor, dass die Anzahl der Spieler, die sich für selbst gesetzte Einsatzlimits beim Glücksspiel entscheiden, stabil geblieben und der Glücksspiel-Anbieter selbst zum größten Teil an regulierten Märkten tätig sei.

 

Gleichbleibende Nutzung freiwilliger Einsatzlimits

 

In ihrem Nachhaltigkeitsbericht 2018 hatte die Kindred Group [Seite auf Englisch] angegeben, dass rund 11 Prozent ihrer Kunden verschiedene Tools zur Selbstkontrolle beim Glücksspiel nutze. Dazu gehören selbst gewählte Einsatzlimits, aber auch die Möglichkeit, bestimmte Produkte in den Online-Casinos zu blockieren. Im Jahr 2017 hatte der Anteil der Spieler, die diese Möglichkeiten der Selbstkontrolle nutzen, noch bei 9 Prozent gelegen. Im Jahr 2019 ist er laut aktuellem Nachhaltigkeitsbericht auf 11,5 Prozent angestiegen.

 

Im Jahr 2018 hatte die Kindred Group für das kommende Jahr zum Ziel erklärt, dass sich insgesamt 50 Prozent der Kunden für derartige selbst gewählte Beschränkungen entscheiden sollten. Von diesem Ziel ist der Glücksspiel-Anbieter weit entfernt. Die Nachfrage nach diesen Möglichkeiten sei allerdings konstant geblieben.

Wie die Studie eines britischen Forscherteams zeigte, die Daten von rund 45.000 Spielern der Kindred Group auswertete, erwiesen sich freiwillige Einsatzlimits vor allem bei Risikospielern als besonders wirkungsvoll. Diese hätten innerhalb eines Jahres durch freiwillige Beschränkungen deutlich weniger Geld für das Glücksspiel ausgegeben.

Glücksspiel am regulierten Markt steigend

 

Ziel für das Jahr 2020 sei es, die Kunden mithilfe von spezifischen Kampagnen zum verantwortungsvollen Glücksspiel zu „erziehen“. Kindred-CEO Henrik Tjärnström äußerte sich zu den Vorsätzen für die Zukunft wie folgt:

„Ich bin stolz darauf, große Fortschritte bei unseren Nachhaltigkeitsverpflichtungen zu sehen. Wir haben das klare Ziel, bis 2023 0 % Umsatz mit schädlichem Glücksspiel zu machen und wir haben 2019 stark in Technologie, Menschen und Kommunikation investiert.“

Fortschritte habe die Kindred Group zudem hinsichtlich ihrer Tätigkeit an regulierten Märkten nachzuweisen. Während der Anteil der Bruttoerträge aus regulierten Märkten im Jahr 2018 noch bei 43 Prozent gelegen habe, sei er nun auf 59 Prozent gestiegen.

 

Derzeit hält die Kindred Group Lizenzen in Malta und Gibralter sowie 13 weiteren Staaten, darunter Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Australien, Irland, Belgien und den USA. In den Niederlanden wurde Kindred von der Glücksspielbehörde im August 2019 mit einer Strafe von 470.000 Euro belegt, allerdings sei man auch hier bemüht, die bestehenden Regularien zu erfüllen.

 

Ziel sei es im aktuellen Jahr, das Bewusstsein des Personals für die Einhaltung der bestehen Vorschriften zu schulen und weiterhin in Einstimmung mit den Lizenzbestimmungen tätig zu sein.

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