, 05.08.2020

Der Streamer MontanaBlack macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe für das Glücksspiel. In einem neuen Livestream berichtete der 32-Jährige von einem Trip in ein Casino im niederländischen Enschede. Die Fahrt ins Ausland war nötig geworden, weil der Twitch-Star in Deutschland einer freiwilligen Selbstsperre unterliegt.

 

Männerabend mit Pietro Lombardi

 

MontanaBlack lässt seine knapp 2,9 Mio. Twitch-Follower regelmäßig an seinem Leben teilhaben. Nun berichtete der Streamer aus Buxtehude über einen Kurztrip nach Enschede.

Derzeit empfängt das Holland Casino Enschede aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen maximal 623 Gäste gleichzeitig. Diese müssen ihren Besuch voranmelden. Auf der Webseite des Casinos informiert ein Besucherzähler über die aktuelle Auslastung.

Gemeinsam mit Sänger Pietro Lombardi und seinen Kumpels Memo und Baris habe er einen „Männerabend“ im Casino verbringen wollen. Dass hierfür ein Ausflug in die deutsch-niederländische Grenzregion nötig geworden sei, liege daran, dass er sich im Januar für ein Jahr für Casinobesuche im gesamten Bundesgebiet habe sperren lassen.

 

Richtig glücklich scheint der Streamer mit dieser Entscheidung jedoch nicht zu sein. So erklärte er, nicht gewusst zu haben, dass es neben der Komplettsperre auch die Möglichkeit gebe, die Anzahl der monatlichen Casinobesuche limitieren zu lassen. Wäre er darüber informiert gewesen, hätte er sich für diese Variante entschieden.

 

„Seid nicht doof!“

 

Nun habe er erst zu Beginn des kommenden Jahres die Möglichkeit, die Sperre aufheben zu lassen:

Wenn man sich selber sperren lässt, gehen die Leute davon aus, dass man süchtig ist und über sein Limit spielt und seinen Kontostand, sein Haus und Hof verzockt. Das heißt, die Sperre kann frühestens nach einem Jahr aufgehoben werden und dafür braucht man ein psychologisches Gutachten. Gut, das ist halt so.

Er selbst habe jedoch mitnichten mit finanziellen Problemen aufgrund seines Spielverhaltens zu kämpfen gehabt. So sei es zwar immer schade um Verluste, generell verdiene er aber so „gutes Geld“, dass diese zu verschmerzen seien. Ihm sei es lediglich darum gegangen, eine Pause einzulegen, weil er die Spielstätten für seine Verhältnisse zu oft frequentiert habe.

 

Während MontanaBlack sein Publikum im Stream mehrfach aufforderte, „nicht doof zu sein“ und „gar nicht erst mit dem Glücksspiel zu beginnen“, beschrieb er seinen Ausflug in die Niederlande mit blumigen Worten. So sei dies einer der besten Abende gewesen, die er seit langem verbracht habe.

 

Ob dies an der guten Gesellschaft oder am ersten Mal Casinoluft-Schnuppern nach rund achtmonatiger Abstinenz gelegen haben könnte, blieb indes unbeantwortet.