, July 8, 2019

Vor wenigen Stunden ging in Las Vegas der Starttag 2 C des Main Events der World Series of Poker 2019 zu Ende.

 

Das größte Poker-Event des Jahres mit einem Gesamtpreispool von 80.548.600 US-Dollar (ca. 71 Millionen Euro) zog in diesem Jahr 8.569 Spieler an die Pokertische des Rio All-Suite Hotel & Casino.

 

 

Mit im Rennen um das Bracelet und ein Siegpreisgeld von 10.000.000 US-Dollar (ca. 8,9 Millionen Euro) sind auch zahlreiche deutsche Spieler.

 

So gehört Anton Morgenstern (28) neben Spielern wie Christian Rudolph (30), Simon Welsch und Patrice Brandt zu den heißen Titelanwärtern. Der gebürtige Berliner tütete bereits am Samstag 735.000 Chips ein und beendete den Tag auf Platz 3 im Chipcount. Gut lief es am Tag 2 AB auch für Ernst Stratmeyer aus Remen. Er wird mit 506.900 Chips in den Tag 3 gehen.

 

Tag 2 C mit starker deutscher Performance

 

Der soeben beendete Tag 2 C des Main Events der WSOP 2019 brachte ebenfalls gute Platzierungen für die nach Las Vegas gereisten deutschen Pokerspieler.

 

So belegte Christian Rudolph (30) mit 336.000 Chips Platz 72 im Chipcount. Rudolph, der allein während seiner 20 WSOP-Teilnahmen knapp 1 Millionen US-Dollar erspielte, feierte mit einem 2. Platz beim WSOP Europe 2018 Super High Roller-Turnier seinen bislang größten Triumph. Sollte er sich weiterhin souverän im Main Event behaupten können, lockt das ganz große Geld.

Die offiziellen Top-Ten Payouts des Main Events der WSOP 2019

 

1. 10.000.000 US-Dollar

2. 6.000.000 US-Dollar

3. 4.000.000 US-Dollar

4. 3.000.000 US-Dollar

5. 2.200.000 US-Dollar

6. 1.850.000 US-Dollar

7. 1.525.000 US-Dollar

8. 1.250.000 US-Dollar

9. 1.000.000 US-Dollar

10. 800.000 US-Dollar

 

Insgesamt werden beim diesjährigen WSOP Main Event 1.286 Plätze bezahlt.

Ein ordentlicher Zahltag könnte auch dem in Wien lebenden Pokerspieler Simon Welsch (330.000 Chips) und dem 888 Poker Qualifikanten Patrice Brandt aus Duisburg winken.

 

Er besitzt aktuell 298.000 Chips. Bei Blinds von 1000/2000 und einer Ante von 2000 bleibt ihm noch genug Munition, um sich von Platz 96 an die Spitze des Feldes zu spielen. Mit mehr als 100 Big Blinds schlossen zudem Andreas Boelling und Jonas Lauck den Tag 2 C ab.

 

Bei 1.600 verbliebenen Spielern haben die Deutschen noch jede Menge Arbeit vor sich. Die Grundlagen für erfolgreiche Endresultate sind jedoch gelegt.

 

Diese Poker-Promis konkurrieren mit den deutschen Profis

 

Einen guten Start in das Main Event der WSOP 2019 legten bislang nicht nur die deutschen Pokerprofis hin. Erwartungsgemäß erfolgreich begann das Event auch für einige große Namen des internationalen „Turnier-Zirkus“.

 

Kathy Liebert lachend mit roter Bluse

Kathy Liebert legte beim Main Event einen guten Start hin. (Quelle: Wikipedia)

Starke Konkurrenz kommt unter anderem von US-Poker-Grand Dame Kathy Liebert (52). Die professionelle Pokerspielerin, die in ihrer Karriere bereits ein Bracelet gewann, belegt mit 555.000 Chips Platz 38 des Main Events.

 

Beste Aussichten auf ein großartiges Abschneiden dürfen sich überdies der US-Amerikaner Adam Friedman (3 Bracelets) und der Kanadier Sam Greenwood (1 Bracelet) machen. Sie liegen im Ranking auf Platz 40 bzw. 44.

 

Ein Auge sollten die deutschen Spieler definitiv auf den amtierenden WSOP-Main-Event-Champion John Cynn (34) haben. Er gewann letztes Jahr 8.8 Millionen US-Dollar (ca. 7,8 Millionen Euro) und scheint in diesem Jahr nicht weniger erfolgshungrig. Mit 248.000 Chips wird er an Tag 3 noch all seine Fähigkeiten ausspielen können.

 

Um den derzeitigen Chipleader Julian Milliard (947.900 Chips) aus den USA stoppen zu können, wird allerdings selbst Cynn eine Portion Glück brauchen.

 

Diese Profis schieden am Wochenende aus dem Main Event aus

 

Bekannte Profis, die nach dem Tag 2 C keine Konkurrenz mehr für die Deutschen darstellen, sind Pokerlegende Phil Hellmuth (54), die spanische Poker-Queen Ana Márquez (32) und der fünffache Bracelet-Gewinner John Juanda (48).

 

Sie kämpften am Wochenende mit der negativen Seite der Varianz und beendeten das WSOP-Main Event 2019 erfolglos.