, 13.02.2014

Frau Aziz, ehemalige Frau des Sultans von Brunei

Frau Aziz, ehemalige Frau des Sultans von Brunei

Die englische Zeitung Daily Mail berichtete letzte Woche vom Prozess gegen Fatimah Lim, die Leibwächterin von Mariam Aziz, der ehemaligen Frau des Sultans von Brunei. Der Sultan von Brunei wird als reichster Mann der Welt eingestuft.

Fatimah Lim soll angeblich Diamanten im Wert von £ 12 Millionen von Frau Aziz gestohlen haben und sie durch wertlose Replikate ersetzt haben.

Frau Lim behauptet hingegen, dass sie die Diamanten im Auftrag von Frau Aziz verkauft habe, um deren Spielschulden, die sich über 20 Monate lang weltweit angehäuft hatten, zu begleichen. Fatimah Lim, die 35-jährige ehemalige Badminton-Spielerin, sagte, dass die Casinos damit gedroht hätten, gerichtlich gegen Frau Aziz vorzugehen, um die Schulden einzutreiben.

Frau Aziz beharrt darauf, dass sie Frau Lim nicht damit beauftragt habe, die Juwelen zu verkaufen, und dass sie ihren Schmuck selbst verkaufen würde, wenn dies notwendig sein sollte.

Während der Gerichtsverhandlung gegen ihre Leibwächterin im Isleworth Crown Court gestand Frau Aziz ein, dass sie einigen Schmuck selbst verkauft habe, um Spielschulden in verschiedenen Londoner Casinos in Höhe von £ 1 Million zu begleichen. An einem einzigen Abend verlor sie £ 500.000 in einem Londoner Casino, aber sie wies den Vorwurf zurück, dass sie angeblich einmal £ 3 Millionen an einem Abend verspielt habe.

Fatima Lim, Leibwächterin von Frau Aziz

Foto: ww.dailymail.co.uk/

Die ehemalige Stewardess war mit dem Sultan von Brunei 21 Jahre lang verheiratet und sie haben zusammen 4 Kinder, aber sie ließen sich im Jahr 2003 scheiden.

Nach Angaben der Daily Mail besuchte Frau Aziz regelmäßig Casinos in Singapur, Macau und London, darunter den Clermont Club im Berkeley Square, wo sie ein Kreditlimit von £ 2,5 Millionen hatte. Sie soll angeblich ihre muslemischen Leibwächterinnen ebenfalls dazu überredet haben, in Casinos zu spielen, und gab ihnen pro Person £ 1.500 Casino-Chips, obwohl das Glücksspiel für Muslims verboten ist.

Frau Aziz spielte regelmäßig in Londoner Casinos wie Les Ambassadeurs, Aspinalls und Rendezvous in der Nähe der Park Lane.

Frau Lims Anwalt unterstellte Frau Aziz, in mehreren Casinos pro Abend zu spielen, da sie das Kreditlimit in verschiedenen Casinos erschöpft habe. Hingegen sagte Frau Aziz, dass sich ihr Aufenthalt in Casinos danach richtete, ob Sie Glück habe oder nicht. „Die Mentalität des Glücksspiels ist die Jagd nach dem Geld“, sagte sie.

Sie hat Grundbesitz in Leicestershire, London und Singapur und besteht darauf, dass sie keine Probleme mit ihren Glücksspiel-Schulden habe. Dennoch hörte die Jury, dass Frau Aziz viel Geld in Frau Lims Konto eingezahlt habe, damit Frau Lim die Casinoschulden begleichen könne.

In diesem Prozess gibt es viele Ungereimtheiten, und die adoptierte Tochter von Frau Aziz, Afifa Abdullah, scheint auch eine Rolle in diesem Drama gespielt zu haben, da sie anscheinend Frau Lim einige wertvolle Diamanten als Schuldensicherheit geliehen hat.

Wie dem auch sei, der Prozess läuft weiter.