, 29.09.2016

FIFA Interactive World Cup 2017

Der Auftakt zum FIFA Interactive World Cup 2017 fand im FIFA Welt Fußballmuseum in Zürich statt (Bildquelle).

Der Computerspiele Hersteller EA Sports und FIFA haben die neue Ausgabe der Fußballsimulation FIFA 17 vorgestellt. Dabei wurde die erste Partie des FIFA Interactive World Cup 2017 innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgetragen. Der bestehende FIWC Champion Mohamad Al-Bacha traf auf den viermaligen deutschen Meister Benedikt Saltzer vom VfL Wolfsburg. Das Preisgeld für den Interactive World Cup 2017 wurde auf 200,000 US-Dollar erhöht und der Hersteller umwirbt zahlreiche Teams wie Bayern München und Real Madrid. Weltweit wird FIFA 17 von Fans mit Spannung und Vorfreude erwartet. Der internationale Marktstart ist heute.

Auftakt des FIFA Interactive World Cup 2017

Am Montag, den 26. September 2016, war die Sportsbar 1904 im FIFA Welt Fußball Museum in Zürich so vollgepackt wie wohl kaum zuvor. Unzählige EA Sports FIFA Fans drängten sich bei der öffentlich zugänglichen Veranstaltung, um einen Blick auf das noch unveröffentlichte Videospiel zu erhaschen. Bei der Veranstaltung wurde das Spiel FIFA 17 vorgestellt und der neue FIWC Turniermodus, der die wachsende Professionalität der eSports Wettbewerbe berücksichtigt. Das Interesse am FIWC wächst in der internationalen Gaming-Szene stetig. Die Qualifikation für den FIWC17 beginnt am 1. Oktober 2016. Bei der Veranstaltung startete auch der FIFA Interactive World Cup (FIWC), und das größer denn je. Das Preisgeld wurde von 20,000 US-Dollar auf gleich 200,000 US-Dollar erhöht. Außerdem sollen neue Richtlinien dafür sorgen, dass die ins Finale einziehenden Mannschaften die gleiche Spielstärke aufweisen. Damit rückt das Talent der Spieler an den Geräten weiter in den Vordergrund, Statistiken verlieren für die wichtigsten FIWC Matches an Bedeutung. Dies dürfte sich auch auf die Wettmärkte auswirken.

FIWC Champion Mohamad Al-Bacha gegen Benedikt Saltzer

 

FIFA Interactive World Cup 2017

FIWC Champion Mohamad Al-Bacha (rechts) und Benedikt Saltzer vom VfL Wolfsburg (Bildquelle).

Beim FIWC Auftakt im FIFA Welt Fußball Museum in Zürich waren bereits zehn Konsolen aufgebaut, auf denen FIFA 17 gezockt werden konnte. Bevor allerdings die Öffentlichkeit auf das brandneue Spiel losgelassen wurde, kam es zur ersten FIFA Interactive World Cup 2017 Begegnung. Mohamad Al-Bacha trat mit Frankreich gegen den VfL Wolfsburg Spieler Benedikt Saltzer an, der mit der virtuellen deutschen Nationalmannschaft auflief. Vor den Augen der Fans gewann der amtierende FIWC Meister gegen den viermaligen deutschen Meister. Al-Bacha traf in der zweiten Halbzeit mit dem defensiven Mittelfeldspieler Blaise Matuidi zum 1 : 0.

Im Interview mit dem FIFA Museum betonte Mohamad Al-Bacha die Veränderungen von FIFA 17:

“FIFA 17 ist wirklich sehr beeindruckend. Das Spiel ist allerdings noch anspruchsvoller als die ältere Version. Es kommt daher jetzt noch stärker auf das Können und weniger auf das Glück an, was ich gut finde. Für mich war es ein fantastisches Erlebnis, vor so vielen Zuschauern auf diesen riesigen LED-Bildschirmen in der Sportsbar 1904 des FIFA Museums zu spielen. So etwas erlebe ich nicht jeden Tag. Hinzu kommt, dass wir uns hier sozusagen im Herzen der Fußballgeschichte befinden. Ich freue mich schon sehr darauf, mir die Ausstellung hier anzusehen. Mein größter Traum ist es, einmal mein Idol Cristiano Ronaldo zu treffen. Er spielt auf dem Platz sehr aggressiv und seine Spielweise ähnelt der meinen auf der Konsole – das denke ich zumindest gern.”

EA Sports FIFA appelliert an die Bundesliga und Vereine

FIFA Interactive World Cup 2017

FIFA Interactive World Cup 2017 Vereine (Bildquelle).

Der FIWC 2017 bringt neben dem höheren Preisgeld ein neues Format und zahlreiche Neuerungen. Spieler können sich wie bisher zur Teilnahme am großen Finale qualifizieren. Gleichzeitig hat EA Sports mit dem FIFA Virtual Club World Cup eine Initiative gestartet, um reale Fußballvereine zur Expansion in Richtung eSports zu bewegen. Das separate Turnier richtet sich an FIFA Spieler von Fußballvereinen wie Benedikt Saltzer. Der VfL Wolfsburg und West Ham konnten beispielsweise schon gewonnen werden. Derzeit finden weitere Gespräche statt, um noch mehr hochkarätige Spieler und Vereine zu werben.

Einladungen zum FIFA Interactive World Cup 2017 gingen beispielsweise an Valencia C.F., Manchester City F.C., FC Schalke 04 und Sporting CP. Diese europäischen Clubs haben kürzlich ihren eSports Eintritt bekanntgegeben. Noch interessanter ist aber, dass auch Vereine eingeladen wurden, die bislang noch nichts mit eSports zu tun haben: FC Bayern München, CFC Genua, Paris Saint-Germain, PSV Eindhoven und Real Madrid. Bestätigungen stehen bislang noch aus, Zusagen könnten dem eSports Titel FIFA 17 aber einen kräftigen Schub verpassen.

FIFA Interactive World Cup Finale in London

FIFA Interactive World Cup 2017

Zusammensetzung des FIWC Finales (Bildquelle).

Das FIWC Finale soll im August 2017 in London ausgetragen werden. Insgesamt treten 32 Spieler an. Davon kommen acht aus der FUT Championship Series, zehn beweisen sich vorher bei den regionalen FIWC Finalspielen in Europa, acht stammen aus den regionalen Finalspielen im amerikanischen Raum und vier stammen aus dem Rest der Welt.

Rückblick: FIFA 16 und FIFA Interactive World Cup 2016

Dieses Jahr haben mehr als 2,3 Millionen internationale Spieler am FIFA Interactive World Cup 2016 teilgenommen. Letztlich nahmen davon 32 am großen Finale in New York City vom 20. bis 22. März teil. Im Endspiel trafen Mohamad Al-Bacha aus Dänemark und der Engländer Sean Allen aufeinander. Am Ende konnte sich Al-Bacha behaupten und Titel sowie ein Preisgeld von 20,000 US-Dollar holen. Als Zweitplatzierter konnte Sean Allen immerhin noch 5,000 US-Dollar einstreichen. Seit 2010 ist der FIFA Interactive World Cup in der Gamer Edition des Guinness Buch der Rekorde als größtes Computerspielturnier der Welt anerkannt. Jedes Jahr nehmen mehrere Millionen Spieler daran teil in der Hoffnung, sich für das Finale zu qualifizieren.

Start für FIFA 17

http://de.fifa.com/interactiveworldcup/news/

Marco Reus von Borussia Dortmund ist einer der vier FIFA 17 Markenbotschafter (Bildquelle).

Mit dem Schlusspfiff der ersten Partie des FIFA Interactive World Cup 2017 gab es im FIFA Museum in Zürich einen großen Run auf die Konsolen. Die Zuschauer wollten selbst spielen und nutzten die Gelegenheit, FIFA 17 selbst zum ersten Mal auszuprobieren. Noch lange wurde gezockt, und einige wenige Glückliche hatten die Chance, ihr Können mit den Stars Al-Bacha und Saltzer zu messen.

Der internationale Erscheinungstermin für die neue Ausgabe FIFA 17 ist heute, am 29. September 2016. Seit dem 27. September ist das Spiel bereits in Nordamerika im Handel.