, 29.11.2014

Das geplante Wynn Resorts in Everett

So soll das geplante Wynn Resort in Everett aussehen (Abbildung: http://patch.com/massachusetts/malden)

Die Einwohner von Massachusetts haben vor kurzem gegen eine Änderung des Casino-Gesetzes gestimmt. Die Stadt Malden in Boston begrüßt die Entscheidung der Wähler. Der Stadt werden nämlich bald $1 Millionen zur Verfügung stehen, denn in Everett wird ein $1,6 Millionen Casinokomplex von Wynn Resorts gebaut

Insgesamt handelt es sich um drei große Unternehmen, die in die Entwicklung von verschiedenen Casino-Projekten investieren wollen. MGM Springfield, Wynn Everett und Penn National Gaming bereiten sich auf eine neue Casino Ära in den Staaten vor.

Der Bürgermeister von Malden ist Gary Christenson. Er freut sich über die Zusage und gibt zu, dass die Stadt eine Finanzspritze gebrauchen kann. Erfreut ist er auch darüber, dass diese Einnahmen nicht von den Bürgern seiner Stadt kommen sondern von den Investoren. Wofür der überraschende Betrag eingesetzt werden soll, ist jedoch noch nicht entschieden. An Möglichkeiten sollte es der Stadt allerdings nicht mangeln.

Der Investor Wynn Resorts Limited, ansässig in Paradise, Nevada, ist ein Entwickler und Betreiber von erstklassigen Casinos und Hotels und wurde im Jahr 2002 von CEO Stephen A. Wynn gegründet.

Neben der Auszahlung an Malden, soll der Investor bald auch weitere Zahlungen in Angriff nehmen. So sollen $300.000 an Chelsea gehen und in den nächsten 3 Monaten weitere $200.000 an Medford und Cambridge.

Im westlichen Massachusetts werden MGM Resorts International aufgrund verschiedener Vereinbarungen erste Zahlungen leisten.

Die beiden in Las Vegas ansässigen Firmen, MGM Resorts und Wynn Resorts, haben verschiedene Pläne für Investitionen in Casino Resorts in Massachusetts veröffentlicht, um anfallende Kosten in der Entwicklungsphase zu decken.

Zu den Zahlungen, die demnächst erwartet werden, gehören z.B. eine Zahlung von $150.000 an den Golfplatz bei Franconia und $1 Million zur Förderung des Bildungssystems, von Büchereien, öffentlicher Sicherheit uns anderen Projekten. Die Pressesprecherin von MGM, Colleen McGlynn, bestätigte dies vor kurzem. Eine weitere Summe von insgesamt $85 Millionen wurde für eine Lizenz an den Staat transferiert, die dem Unternehmen eine Casinogenehmigung für die nächsten 15 Jahre zugesichert hat.

Im südlichen Massachusetts hat Penn National Gaming bereits Zahlungen in Höhe von $100.000 an die Stadt Plainville für gemeinnützige Zwecke geleistet. Die Entwicklung eines $225 Millionen Projekts ist in vollem Gange und soll 2015 in Betrieb genommen werden.

Alle drei Casino-Unternehmen haben bereits eine jährliche Gebühr an die staatliche Spielkommission gezahlt, die die Casinoindustrie lizenzieren und regulieren soll. Diese Gebühr deckt $600 pro Spielautomat ab und kommt damit auf einen Betrag von $1,8 Millionen für MGM, $1,5 Millionen für Wynn und $750.000 für Penn National Gaming.

Zudem müssen die Unternehmen eine jährliche Gebühr an die Kommission zahlen, die dafür gedacht ist, Einnahmedefizite der Kommission zu decken. Bis jetzt hat die Kommission insgesamt $9 Millionen von den drei Unternehmen erhalten, $4,8 Millionen von Wynn, $3,2 Millionen von MGM und $1 Million von Penn National Gaming.

Abgesehen von den drei Casino-Unternehmen sind viele weitere Unternehmen an einer Lizenz interessiert. Jeder Bewerber muss jedoch zunächst eine Bewerbungsgebühr von $400.000 zahlen.