, 10.06.2014

Der amerikanische Fooball-Spieler Ray Rice

Foto: http://www.gq.com/sports

Ravens Ballträger Ray Rice hat sich nun endlich in der Öffentlichkeit zu dem Zwischenfall im Februar, der zur Anklage von schwerer Körperverletzung geführt hatte, geäußert. Zu der Pressekonferenz hatte ihn seine Frau Janay Palmer, das mutmaßliche Opfer, begleitet. Rice hat sich zu dem Vorfall im Atlantic City Casino nicht direkt geäußert, gab jedoch den Zwischenfall indirekt zu.

In einer 6-minütigen Ansprache redete sich der Football-Spieler eher aus der Sache heraus, ohne jegliches Fehlerverhalten zuzugeben. Rice teilte der New York Daily News mit, dass der Vorfall nur ein Einzelfall war und es nicht seinem Charakter entspräche. Er sei immer noch der Ray Rice, den man kennt und liebt… „Ich bin immer noch der Selbe“. Er und seine Frau Janay würden gerne diesen Zwischenfall von 30 Sekunden aus ihrem Leben löschen. „Wir sitzen hier und sind bessere Eltern, ein besseres Liebespaar und auch bessere Freunde geworden.“

In der Pressekonferenz entschuldigte sich Palmer für ihre Verwicklung in diese Situation. Der Anwalt des Ehepaares, Michael Diamondstein, hatte der Presse laut CBS Sports einen „Aufhänger“ hinsichtlich dessen zugespielt, wie oft kann man in einer Mitteilung den Begriff hypothetisch verwenden kann. „Das ist eine komplett hypothetische Lage. Nehmen wir für Beweiszwecke an, anstatt in das Untersuchungsablenkungsprogramm abzuschwenken, dass wir uns in diesem Fall hypothetisch vorwärts bewegen. Und hypothetisch … Das Video zeigt … hypothetisch gesprochen, dass Ray nicht die erste Person war, die zugeschlagen hat. Ray wurde wiederholt getroffen. Er hat nur härter zurückgeschlagen. Hypothetisch gesprochen wird er als nicht schuldig befunden. Ist dieses Ergebnis irgendwie besser? Ist es besser für die Öffentlichkeit? Ist es besser für das Team Ravens? Ist es besser für Ray? Ist es besser für Janay?”

In der unbearbeiteten Mitteilung war es wesentlich mehr “hypothetisch”.

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