, 01.08.2017

Gewinner Jules Parents mit seinem Scheck

Jules Parents aus Quebec hat zum zweiten Mal in weniger als zehn Jahren den Jackpot geknackt. (Bildquelle)

Diese Glücksgeschichte legt die Latte hoch und dürfte dem ein oder anderen Leser eine Spur des Neides ins Gesicht treiben. Im kanadischen Quebec hat ein Rentner zum zweiten Mal in weniger als zehn Jahren den Jackpot bei Loto-Quebec geknackt. Der alleinstehende 69-Jährige gewann erst 2008 eine Million kanadische Dollar im Spiel „6 aus 49“. Jetzt war ihm das Glück erneut hold. Mit einem Gewinn in Höhe von mehr als 1,2 Millionen wird er zum zweifachen Glücksspielmillionär in gerade einmal neun Jahren. Das entscheidende Spiel hatte er diesmal im Online Casino von Loto-Quebec für einen Einsatz von 3,20 Dollar gespielt. Seine Chancen für diesen zweiten Gewinn lagen laut des Veranstalters bei 1:23.000.000. Aber nicht jeder wird nach einem Millionengewinn automatisch zu einem glücklicheren Menschen, wie das Beispiel der damals 18-jährigen Lottomillionärin Jane Park aus Großbritannien zeigt.

 

Im Online Casino zur zweiten Million

Der glückliche Gewinner heißt Jules Parent, ist 69 Jahre alt und lebt in Quebec. Er ist alleinstehend und kinderlos. Das Glücksspiel hat er schon vor langer Zeit für sich entdeckt, spätestens aber als er 2008 seine erste Million gewann. Damals spielte er noch Lotto, diesmal hatte er bei dem Automatenspiel „Crown of Egypt“ des Herstellers IGT die Nase vorn. Dabei war es sein erster Versuch an diesem Slot. Er habe einfach drauflos gespielt und sei einigermaßen überrascht gewesen, als sich auf einmal ein kleiner Bildschirm mit der Benachrichtigung, dass man ihn innerhalb von 72 Stunden kontaktieren werde, öffnete. Auf seine Glückssträhne angesprochen, weiß Jules Parent auch keine richtige Erklärung:

„Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich ist. Vielleicht bin ich unter einem Glücksstern geboren worden?“

Das Geld wolle er übrigens in ein neues Haus investieren. Aber nicht etwa in eine luxuriöse Immobilie, sondern in ein bescheidenes, aber modernes Heim. Das Glücksspiel werde er aber auf jeden Fall weiterverfolgen, schließlich gehöre es zu seinen liebsten Freizeitaktivitäten. Wenn Jules Parent nicht gerade Lotto spielt, dann vertreibt er sich die Zeit mit seinen anderen Hobbies, darunter Spazierengehen, Jagen und Angeln.

 

Vorsicht vor falschen Freunden

Aus seinem Gewinn vor neun Jahren hat Jules Parents vor allem gelernt, nicht mehr blind zu vertrauen. Als unverheirateter Single ohne Kinder war er ein beliebtes Ziel von „alten Freunden“, die Kapital aus einem Glück schlagen wollten. Heute weiß er:

„So ist der Mensch einfach. Sobald Geld im Spiel ist, wird es immer interessant, sich einer Person wieder anzunähern.“

Aus diesem Grund werden Lotto- und andere Glücksspielmillionäre in Deutschland nach ihrem Gewinn umfassend beraten, wie sie mit ihrem neu gewonnenen Reichtum am besten umgehen. Oft werden Name und Details des Gewinners gar nicht erst bekannt gegeben. So will man die Spieler davor schützen, ihr Geld an unehrliche Geschäfte oder unüberlegte Investitionen zu verlieren.

 

Kanadisches Pärchen schlägt sogar dreimal zu

In Kanada scheinen sich die Lottozahlen besonders gern bei altbekannten Gesichtern niederzulassen. So ist der 69-jährige Jules Parent nicht der einzige Glückspilz des Landes. Ein Pärchen aus Alberta toppt ihn sogar noch, denn Barbara und Douglas Fink haben bereits zum dritten Mal den Lotto-Jackpot der Western Canada Lottery Corporation geknackt. Zwar kam der Millionengewinn erst in diesem März, dafür handelte es sich aber gleich um satte 8,1 Millionen kanadische Dollar. Die Erfolgsgeschichte der Finks begann im Jahr 1989, als Douglas Fink zusammen mit Freunden rund 130.000 Dollar gewann. 2010 folgte der nächste Streich in Form von 100.000 Dollar für ihn und seine Frau. Ihren Gewinn wollen die beiden in die Ausbildung und Absicherung ihrer Kinder und Enkelkinder investieren und sich selbst ein neues Haus sowie eine Reise gönnen.

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