Deutschlands bestbesuchtes Casino in Duisburg feiert 10-jähriges Jubiläum

, Februar 17, 2017

Der Innenraum der Spielbank Dortmund ist zu sehen.

Deutschlands erfolgreichstes Casino, die Spielbank Duisburg, feiert am Samstag seinen 10. Geburtstag. (Quelle: RP-Online)

Die Spielbank Duisburg feiert dieses Wochenende ihr 10-jähriges Bestehen. Passend dazu können sich die Duisburger Betreiber erneut über den Titel des meistbesuchten Casinos Deutschlands freuen. Mit knapp 400.000 Besuchern im Jahr 2016 konnte die Spielhalle ihre konstant hohen Besucherzahlen halten und sich erneut vor den übrigen Casinos im Bundesgebiet platzieren. Mit einem geschätzten Umsatz von 108 Millionen Euro für das Jahr 2015 ist die Betreibergesellschaft WestSpiel außerdem ein wichtiger Steuerzahler für das Land NRW und die Stadt Duisburg.

 

Spielerparadies im Herzen Duisburgs

Die Erfolgsgeschichte der Spielbank Duisburg begann vor 10 Jahren am 23. Februar 2007, an dem das Casino offiziell seine Pforten für die Besucher öffnete. Betreibergesellschaft ist die Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG, kurz Westspiel-Gruppe, die ihren Sitz ebenfalls in Duisburg hat. Sie betreibt insgesamt sechs Spielhallen in Deutschland, vornehmlich in Nordrhein-Westfalen. Gelegen ist das Spielerparadies mit einer Fläche von rund 8.000 m² im Duisburger CityPalais, einem modernen Gebäudekomplex mit vielfältigen Unterhaltungsmöglichkeiten. Ein Team von 330 Angestellten arbeitet jeden Tag für das Wohl der Besucher. Allein 100 Personen der Belegschaft sind in der Gastronomie des Casinos beschäftigt, 230 im eigentlichen Spielbetrieb.

 

Mehr als 30 Tische und über 350 Spielautomaten

Insgesamt 33 klassische Spieltische stehen den Gästen zur Verfügung, darunter 18 Roulettetische, acht Blackjacktische, fünf Pokertische und zwei Tische für Ultimate Texas Hold‘em. Ergänzt wird das Spielangebot von 354 Automaten, von denen zehn mit einem Jackpot ausgestattet sind. Besonderheiten in Duisburg sind außerdem Geräte mit 3D-Technologie und Gestensteuerung. Zwei Bars und ein Restaurant runden das Profil des Hauses ab. Direktor Jochen Braun sagt:

„Die Automaten der nächsten Generation haben einen Anschaffungspreis im fünfstelligen Euro-Bereich gehabt. Der Großteil der Geräte ist aber geleast.“

Mit einem Spielertrag von 39,6 Millionen Euro für das Jahr 2015 konnte die Spielbank Duisburg ihre Zahlen im Vergleich zu einem Umsatz von 43,5 Millionen Euro im Vorjahr verbessern. Etwa 60 % der Einnahmen kommen aus dem Automatenbereich, die restlichen 40 % entfallen auf die Tischspiele.

 

Stadt Duisburg profitiert von Popularität und Profit des Casinos

Die Spielbank ist für die Stadt Duisburg ein wichtiger „Anwohner“, denn die Steuereinnahmen aus dem Casinobetrieb belaufen sich für die Ruhrmetropole dank der vor Ort erhobenen Quellensteuer auf beträchtliche Summen. Die Quellensteuer umfasst verschiedene Abgaben und ist im Einkommenssteuergesetz definiert. Sie wird direkt am Ort der Niederlassung an das zuständige Finanzamt entrichtet. Die Zahlungen erfolgen nicht gebündelt am Jahresende, sondern werden direkt „von der Quelle“ abgezogen und können dadurch weitaus höher ausfallen als bei einer Veranschlagung auf Jahresbasis. Für das Jahr 2015 belief sich der Spielertrag in Duisburg auf 39,6 Millionen Euro, 4,8 Millionen davon gingen in Form von Steuern an die Stadt. Im Rekordjahr 2007 beliefen sich die Abgaben sogar auf stattliche 6,7 Millionen Euro. Unternehmenssprecher Marco Lippert erklärt:

„Egal, ob wir in der Bilanz einen Gewinn oder einen Verlust ausweisen: Unsere Casinos werden quellenbesteuert und die Abgaben sind immer wesentlich höher als das Jahresergebnis.“

Da sowohl Spielbank als auch Betreibergesellschaft in Duisburg ansässig sind, profitiert die Stadt enorm von den Steuereinnahmen aus dem Casinobetrieb und kann eingehende Gelder auch in kommunale Projekte zum Wohl der Bevölkerung investieren.